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Darth Vader
Darth Vader
Beschreibung
Spezies: Mensch/Cyborg
Geschlecht: Männlich
Haarfarbe: Braun
Augenfarbe: Blau
Körpergröße: 2,10 Meter
Besondere Merkmale: Schwarze Rüstung
Biographische Daten
Geburtsdatum: 42 VSY
Todesdatum: -
Heimat: Tatooine
Beruf/Tätigkeit: Dunkler Lord der Sith
Meister: Darth Sidious
Padawan:
  • -
Spezialgebiet: -
Bewaffnung:
Zugehörigkeit:

Machtkräfte Bearbeiten

Auch wenn Vader nunmehr in seinem Anzug steckt, der ihn in Beweglichkeit und Geschwindigkeit einschränkt, sollte man den Lord der Sith niemals unterschätzen. Bevor er in diesen Anzug gesteckt wurde, hatte er das Potenzial der mächtigste Machtnutzer der Galaxis zu werden. Ein Potenzial, das noch immer nicht versiegt ist, doch die psychischen Barrieren die mit seinem Fall – beziehungsweise der Notwendigkeit seiner Rüstung – einher gingen, ließen ihn in seinem Können zurückfallen. Lange Zeit dauerte es, bis Vader nach und nach diese Hindernisse überwinden konnte. Stärker wurde und einen Weg einschlug, der ihn zurück zu alter Größe führen würde...

Wenn er auch bei weitem nicht mehr so beweglich ist, wie zur Zeit vor seiner Rüstung, ist Vader noch immer einer der gefürchtetsten Lichtschwertkämpfer aller Zeiten. Durch die Rüstung noch mehr Stärke erhaltend kann Vader mit nur einer Hand solch machtvolle Schläge führen, die den zweihändigen in nichts nachstehen. Wenn Vader angreift, dann nur mit tödlichen Schlägen. Die rohe und ungebremste Gewalt seiner Angriffe zwang bereits viele Jedi in die Knie und wurde von ihm selbst immer mehr und mehr verfeinert. Einflüsse des Soresu, des Makashi, selbst des Ataru und des Juyo lassen sich in seiner Form des Kampfes finden. Ein großer Unterschied zu früher ist, das Vader nun mehr endlich die Ruhe gefunden hat, die ihm einstmals fehlte und zum Verhängnis wurde. Wenn er kämpft lässt er sich nicht mehr von seinen Emotionen leiten und seine Gedanken vernebeln. Heute nutzt sie der Sith Lord gezielt und verlässt sich zusammen damit auch auf einen Gutteil psychologischen Wirkens bei seinem Gegner. Die Verlagerung ist allerdings deutlich zu sehen. Vor seinem Unfall war der Stil seines Kampfes mit mehr akrobatischen Manövern gespickt und deutlich schneller. Ausgeglichen wird dies von Vader durch die zuvor erwähnte rohe Kraft...

...aber nicht nur rohe Kraft allein. Denn auch wenn er noch nicht sein volles Potenzial ausgeschöpft hat, so ist er dennoch stärker geworden in seiner Beherrschung der Macht, als er es vor seiner Rüstung war. Grundlegende Techniken wie die Telekinese beispielsweise kann er im Kampf einsetzen, ohne seine Ressourcen aufzuteilen und dadurch schwächer zu werden. Diese Ausprägung nutzt er zudem auch dafür, schnellere und akrobatische Gegner auszubremsen, in dem er alles was sich mit der Macht greifen lässt auf sie schleudert und mit seinen lebensgefährlichen Lichtschwertattacken nach setzt. In solchen Fällen sogar die Frequenz seiner Schläge zu steigern vermag und mit einer Serie tödlicher Stöße angreift, die die Gelenke seiner Opponenten schwer strapazieren. Doch er ist nicht nur der Telekinese mächtig. Vaders Kräfte haben beinahe utopische Ausmaße – würde er sein volles Potenzial endlich freischalten können – er ist fähig, ebenso wie sein Meister, die Telepathie über Welten hinweg einzusetzen, nutzt mit ein wenig Vorliebe zur Einschüchterung den Würgegriff, während er außerdem auch komplexerer Techniken fähig ist. Limitiert jedoch im Benutzen der Machtblitze, da die auf seine Rüstung zurückspringen würden, seine lebenserhaltenden Systeme kritisch treffen und letztlich zerstören würden. Vader damit letztendlich tötend...

Aussehen Bearbeiten

Das Aussehen Vaders ist in der gesamten Galaxis bekannt. Seine schwarze Rüstung ruft Schrecken, Angst, Panik, Wut, Zorn und allerlei andere Emotion hervor. Der Dunkle Lord der Sith ist dank einschneidender Propaganda und omnipräsentem Auftreten in nahezu jedem größeren Konflikt des Imperiums mit seinen Widersachern, schon so oft im HoloNetwork erschienen, das selbst in abgelegenen Bereichen mit dem Begriff 'Darth Vader' eine vage Erscheinung seiner assoziiert werden kann. Der große Helm mit dem allzu einprägsamen Nacken- und Halsschutz. Die im Gesicht befindlichen Vorrichtungen die Augen, Nase und Mund in stark verzerrter Form darstellen sollen komplettieren ein Gesicht das ausdruckslos und zeitgleich doch Ehrfurcht und Angst einflößend wirken kann. Dieser schwere, kantige Helm, der auf den Schultern eines knapp über zwei Meter großen schwarzen Monstrums ruht, wird so sehr gefürchtet, wie die Hände des Sith Lords, die einen Mann ohne Probleme in die Lüfte heben können. Und das ohne das sich Vader der Macht bedient und einhändig. Die künstlichen Prothesen verleihen ihm diesen Zuwachs an Größe und Kraft, der seine komplette Erscheinung erst zu dem Macht, was sie eigentlich ist. Allzu deutlich klingt auch jedem der rasselnde Atem der in seine Rüstung eingefassten Beatmungsmaschine in den Ohren. Wo Vader auftaucht, hört man diesen Atem kurz bevor man ihn erblickt.

Der Oberkörper wird von einer Durstahlplatte geschützt, da sein Brustkorb so stark zerschmettert war. Ebenso sind die Stiefel die die Prothesen an seinen Unterschenkeln umfassen mit Durastahl gepanzert. Die zusätzliche Länge dieser Prothesen machte Vader auch um ein gutes Stück größer, als er vorher war. Aber die rüstung sorgte nicht nur dafür, das Vader konstant beatmet wurde, einzelne Systeme sorgten dafür das seine zerstören und paralysierten Muskeln weiter stimuliert wurden und ihren Dienst taten, ein anderes System beheizte die Rüstung, sollte es notwendig sein, sodass er sowohl auf Hoth als auch heißeren Planeten wie beispielsweise Mustafar wandeln konnte, ohne zu frieren, oder unerträglich zu schwitzen. Außerdem gab es noch eine ihn mit Chemikalien verosrgende Matrix innerhalb des Anzugs, die konstant Chemikalien nach einer uralten Sith Rezeptur in seinen Kreislauf einschleuste, die Kraft und Ausdauer Vaders noch weiter steigerten. Zudem war der Umhang der auf seinen Schultern ruhte aus ebenfalls widerstandsfähigerem Material. Leicht überlegen zu dem Panzergewebe, das Count Dooku getragen hatte.

Der Helm an ich war, ebenso wie der Rest seiner Rüstung, vollkommen hermetisch abgeriegelt und einer der Hauptfaktoren für die konstante Luftzirkulation in seinen Lungen. Während er auch dafür sorgte, das Vader über die Photorezeptoren wieder zu sehen vermochte und über einen eingebauten Vokoder wieder zu sprechen vermochte, nachdem seine Stimmbänder auf Mustafar unbrauchbar verschmort waren. Allerdings verzerrte der Vokoder seine Stimme zu dem ebenso bekannten grollenden, wie sein rasselnder Atem, mechanischem Klang. Die Photorezeptoren versorgten Vader jedoch nicht nur mit einer reinen Wiedergabe dessen, was er sah, behielten zudem auch zusätzliche Infos für ihn bereit. Dieser Anzug war es, der ihn berüchtigt werden ließ in der Galaxis, als Palpatines Bluthund und später wurde er zum militärischen Genie, nachdem er sich immer mehr und mehr damit befasste, die Eroberungen des Imperiums selbst zu unterstützen und an der Front selbst das Kommando zu übernehmen, etablierte sich der Anblick seiner schwarzen Gestalt immer mehr...

Verhalten Bearbeiten

Vaders Charakter ist eine Sache für sich. Denn im Grunde kennt ihn niemand. Weder der Imperator, noch all die Offiziere, die ihn allzeit umgeben. So gesehen ist er eine völlig unbekannte Konstante im Imperium. Immer unterwegs, immer auf zu neuen Einsätzen, während er für all sein tun gelobt wird, weiß niemand wer wirklich hinter der Maske seines lebenserhaltenden Anzuges steckt. Früher einmal hätte ihn das vielleicht gestört. Vermutlich hätte sich ein Anakin Skywalker mehr als nur schwer damit getan, ewig hinter dieser Maske zu stecken, niemand der wusste wer er wirklich war... Vader nicht. Ihn kümmert es wenig, das es da niemanden gibt, der sagen könnte wie er ist. Selbst die Tatsache das Padme ihm nicht mehr mit den Gefühlen entgegen tritt, die sie beide einstmals verband, haben sich nicht weiter negativ ausgewirkt seit einiger Zeit. Solche Dinge wurden aus seinem Charakter hinaus gebrannt. Schwarze, machtvolle Flammen der Verdammnis haben jegliches Mitgefühl und jeden kleinsten Teil Gnade aus ihm verbannt. Die Sith Maximen sind in ihm aufgegangen und er ist, trotz seiner körperlichen Limitierungen, auf dem Weg der würdigste aller Nachfolger zu werden...

Ebenso wenig wie er Gnade und Mitgefühl kennt, kennt Vader auch keine Nachsicht. Die Untergebenen innerhalb des Imperiums haben nicht zu Unrecht eine gewisse Art von Respekt und Katzbuckelei gegenüber Vader entwickelt. In seinen Urteilssprüchen ist er schnell, hart und – wie er findet: gerecht. Denn Schwäche muss um jeden Preis ausgemerzt werden. Das bringt ihm innerhalb der höheren Offizierskreise eine recht zwielichtige Stellung ein, denn nur wenige wollen ihren Posten und den damit einhergehenden Luxus aufgeben, nur weil sie einen Fehler begangen haben, der ja beim nächsten Mal korrigiert werden könnte. Vader hingegen ist da völlig anderer Ansicht.

Die Reihen imperialer Anhänger müssen stark und geschlossen auftreten um sich gegen die Woge des Chaos die die Galaxis zu befallen droht, zurück zu schlagen. Sei das die Kriminalität an sich, die lästigen aufständischen die sich zu einer Allianz aus Rebellen zusammengeschlossen haben, die Verderbnis der Korruption die in einem jeden Lebewesen lauert – außer ihm natürlich – und allerlei andere Bedrohungen für die Sicherheit, den Frieden der Galaxis und die Stabilität des Imperiums. Nicht zuletzt deswegen hat Vader begonnen immer öfter Missionen und diverse Angriffe selbst zu planen und anzuführen. Dies brachte Vader aber auch noch etwas gänzlich anderes ein. Denn nicht nur das er, nachdem er seinem Nemesis von Mustafar – Shastern – auf Dantooine in einem furiosen Duell endlich ein Ende bereitet hatte, er war durch jenes ständig auf sich allein gestellte operieren, ohne den Imperator, mehr und mehr aus seinem psychischem Tief empor gestiegen. Sicherlich mochte es ihn noch immer nicht loslassen, das er in diesem Anzug steckt, aber die Tatsache das er letzten Endes über die Jedi, über Shastern und wieder und wieder jeden Gegner dem er sich entgegengestellt hat, gesiegt hat, war schlicht und einfach Balsam für seinen geschundenen Geist. Vader hat erkannt das er bei weitem nicht derart eingeschränkt ist, wie er anfänglich dachte.

Wirkung auf Andere Bearbeiten

Seine Wirkung ist recht vielschichtig. Sei das nun auf 'Freund', Feind oder unbeteiligte. Denn jeder von ihnen hegt irgendeine Art von Meinung über ihn. Es ist beinahe unmöglich sich ihm zu entziehen. Er ist eine sehr fokussierende Figur, über den man entweder nur gutes zu sagen hat, oder man sobald man seinen Mund öffnet, die Diffamierungen erklingen lässt. Selbst die imperialen Privilegierten sind sich nicht einig, was sie von Vader halten sollen. Manch einer ist von seinem Bestreben Fehler und Ungehorsam nicht dulden zu lassen, sowie seinem Bestreben, das Imperium auch innerhalb zu stärken durchaus angetan und versucht sein bestes, dem Lord der Sith darin zu helfen. Und die andere Seite dieser Medaille hegt regelrechte Abscheu gegen ihn, da der Sith keinen Hehl aus seiner Verachtung für Dekadenz, Faulheit und die Mentalität einen Fehler beim nächsten Mal nicht zu wiederholen macht.

Es kommt nur selten vor, das Vader etwas verzeiht, oder gar keine Strafe ausspricht, doch er ist ebenso pragmatisch, wie er auch voller Abscheu gegenüber diesen Dingen ist. Hin und wieder erkennt er den Wert einer Person, was jedoch die Meinung der Admiralität über ihn nicht bessert. Anders sieht es allerdings innerhalb der Bodentruppen, oder Jägerpiloten aus. Denn genauso wie sie ist Vader im Lauf einer Schlacht immer an der Front zu finden. Zwar hat er sich bisher noch nicht in einen Jäger gewagt, doch kämpfte er schon an vielerlei Frontverlauf im Zug der Expansion des Imperiums. Vader verlangt von den Truppen und restlichen Offizieren nicht mehr, als er auch gibt. Viele meinen, in seinem exorbitantem Können läge eine zu große Kluft zwischen Vader und ihnen, woraus sich letzten Endes die Abneigung ihm gegenüber forciert hat.

Feinde des Imperiums erwähnen, noch bevor sie auf den Imperator zu sprechen kommen, der ja der eigentliche Führer des Imperiums ist, Vader, wenn sie sich schlecht über etwas äußern. Seine Allgegenwärtigkeit an scheinbar jeder Front die das Imperium derzeit ausfechtet, haben ihn zum schwarzen Nemesis gemacht. Der Figur am Pranger, wenn irgendwo einmal mehr Zivilisten durch Bombardements gestorben sind, wenn imperiales Recht gnadenlos durchgesetzt und keine Rücksicht auf Missstände genommen wird. Vaders unnachgiebige Art und die Tatsache das er zivile Opfer akzeptiert, wenn er seine Ziele erreicht, haben ihn ebenso berühmt – beziehungsweise berüchtigt – gemacht, wie seine unverwechselbare Rüstung. Aber wieso sollte er sich auch darum kümmern? Heißt es nicht in den Sith Lehren, wer zu schwach ist, verdient es nicht geschont zu werden? Ja gar, wer zu schwach ist, verdient es nicht zu leben. Außerhalb des Imperiums findet sich nur wenig positive Meinung über den Sith Lord. Doch hätten nur die wenigsten den Mut sie auch zu vertreten, wenn Vader anwesend ist. Sein Ruf und seine Präsenz, sein Äußeres verströmen eine Aura der Autorität, der Überlegenheit und Bedrohlichkeit, die andere manchmal wie paralysiert vor sich her stammeln lässt. Nur die stärksten, oder jene, die schon oft in Vaders Gegenwart verweilten, sind in der Lage sich körperlich nichts anmerken zu lassen. Wenngleich es in ihren Gedanken doch noch immer Auswirkungen geben wird...


Fähigkeiten Bearbeiten

Nebst der offensichtlichen Begabung in der Macht hat Vader noch andere Talente, die manch anderer nicht auf sich vereint. Beispielsweise sein technisches Vermögen, was sich schon früh im konstruieren eines Droiden zeigte. Dieses Können ging ihm nicht verloren, bei seinem Unfall und hat sich eher noch weiter entwickelt. Überarbeitete und sichtete er doch die Pläne für einige imperiale Marineeinheiten selbst und nahm Änderungen zur Effizienzsteigerung vor. Weiterhin ist er ein durchaus taktisch begabtes Wesen, das dem Imperium schon zu so manchem Sieg verhalf. Vader hat zwar durchaus einen gewissen Sinn dafür, wann er mit brachialer Gewalt und wann mit taktischem Kalkül zuschlagen sollte, tendiert aber oft dennoch zur Taktik die er selbst einmal „Frieden durch überlegene Feuerkraft“ genannt hat. Und warum auch sollte er faire Raumschlachten initiieren, wenn er von vorne herein mit einem deutlichen Vorteil starten kann? Das wäre vollkommen gegen die Ansichten des Dunklen Lords. Abgesehen davon und auch von der Macht abgesehen, ist es nur äußerst schwer ihn zu belügen. Seine Präsenz versetzt die Gesprächspartner oft in einen nervösen Zustand. Sollten sie tatsächlich versuchen ihn zu belügen, würde der Sith das spielend daran erkennen, wie sehr sie sich winden, während sie sich mit einem Fuß schon im Grabe wähnen...

Stärken Bearbeiten

Selbst wenn Vader begonnen hat vieles was vom Imperator als gegeben galt, auch für sich selbst zu hinterfragen, ist er nicht leicht zu verwirren. Verfolgt er erst einen Kurs, dann ist es nur schwer den Dunklen Lord der Sith davon abzubringen, oder seine Gedanken wie erwähnt, durcheinander zu bringen. Denn die Dinge die er noch vertritt, an die er selbst glaubt sind keine in Zweifel zu stellenden kurzen Bröckchen an Information die ihm sein Meister zukommen ließ, sondern zum Teil wirklich wertvolle Lektionen und Eigenerrungenschaften. Vaders Geist ist beinahe unverwüstlich und scheint nur von ihm selbst in Aufruhr gebracht werden zu können.

So wie er so unaufhaltsam scheint, wenn er einen Kampf bestreitet. Sein Können und seine Stärke im Lichtschwertkampf als auch der Macht müssen hier einfach erwähnt werden. Palpatine mag mächtiger sein als der schwarz gerüstete Lord der Sith, aber das betrifft die Macht. Was das Lichtschwert angeht wird sich kaum ein Kämpfer finden lassen der an Vader heran reicht. Palpatine ist durch seine Bevorzugung der Machtblitze gegenüber Vader schlicht und einfach im Vorteil. Ohne viel Anstrengung kann er dank seines immensen Potenzials binnen kürzester Zeit heftigste Blitzattacken herbeirufen. Wohingegen der Ausgang eines reinen Lichtschwertkampfes fraglich bleibt...

Der Verstand Vaders – der zu einem ausgeklügeltem taktischen Genie wurde, in den Jahren, da er die imperialen Einheiten Mal um Mal an die Front führte und in diesen Schlachten nicht nur von vielen Feinden, sondern auch vielen imperialen Kommandanten lernen konnte, zusätzlich mit seiner Erfahrung aus den Klonkriegen ausgestattet – ist eine gefährliche Waffe. Nicht nur in taktischer Hinsicht. Er ist ebenso präzise was das Navigieren von Raumjägern und seine technische Intuition belangt. Zwar hat er mit der Feinmotorik an sich noch zu kämpfen, kann aber in Sachen Technik noch immer einiges leisten. Einen Droiden zu bauen läge vermutlich mehr als in seinem Könnensbereich, brächte aber zu viel Zeit auf, als das Vader sich damit noch einmal befassen würde. Und als Pilot ist ihm, frei von den Beschränkungen seine Rüstung, besser nicht als Feind zu begegnen. Nicht zuletzt ein Grund, weshalb der Lord der Sith nur die besten Piloten auf sein Flaggschiff versetzen lässt.

Schwächen Bearbeiten

Der eine denkt zuerst an seine körperlichen Schwächen, der andere an die allgemeineren. Festzuhalten bleibt, selbst ein derart mächtiges Wesen wie Vader es ist, hat auch Minuspunkte aufzuweisen. Dank seiner Rüstung ist er in seiner Beweglichkeit stark eingeschränkt. Sicher mag man sagen, seine immense Stärke der Macht verhilft ihm über diesen Punkt hinweg zu kommen, aber er kann seine Arme nicht über Schulterhöhe – wenn er überhaupt so hoch kommt – heben, seinen Kopf kann er nur minimal nach links und rechts Bewegen und die einzelnen Systeme seiner Rüstung sind stark anfällig gegen Strominterferenzen. Wird er also opfer einer elektrischen Schockwelle, oder einer Machtblitzattacke, besteht kaum ein Zweifel das die Systeme seiner Rüstung versagen würden und ihn zum Tod verdammten. Zwar ist es keine körperliche schwäche, aber ab und an muss Vader eben noch immer mit seiner Rüstung kämpfen. Auch wenn es bereits Jahre her ist, hat er sein Schicksal auf ewig in dieser Rüstung stecken zu müssen noch nicht vollkommen akzeptiert. Er ringt im Geiste damit, wie sehr sie ihn doch einschränkt, wie sehr sie ihn behindert und geschwächt hat. Nicht sehend, das er noch immer der vermutlich zweitmächtigste Mann der Galaxis ist...

Seine absolute Verschreibung den Sith Maximen und das gnadenlose Ausmerzen von Widersachern und die Egalisierung der Zivilisten unter den Kollateralopfern bringen nicht nur Vader einen Nachteil, dessen Ruf dadurch außerhalb des Imperiums nur an wenigen Orten wirklich positiv oder neutral ist, sondern auch dem Imperium. Denn dieses vorgehen ist es, das die weit verbreitete Meinung festigt, das Imperium sei skrupellos und die 'böse' Fraktion verglichen mit der Allianz der Rebellen. Gerade weil es Vader wenig kümmerte, das jene, die diese Meinung vertreten, die Wahrheit die hinter dem Imperium steht nicht erkannten, sorgten für einen nicht unerheblichen Zuwachs dessen. Zwar hegt Vader heute nicht mehr allzu idealistische Ansichten, vertritt allerdings die Ideale die das Imperium verbreitet und achtet, auch als die seinen. Loyalität. Gehorsam. Hingabe. Pflicht.Um nur einige wenige Grundpfeiler zu nennen...

Biographie Bearbeiten

Eigentlich wurde Vader erst an jenem Tag geboren, da Palpatine ihm offenbarte, er sei der lang gesuchte Lord der Sith, dem die Jedi so verzweifelt hinterher geeilt waren. Dieser Tag, jene Stunde, markierten das Ende, den ersten Bruch zwischen Anakin Skywalker und Vader.

Mace Windu, Großmeister des Rates der Jedi war einer besonderen Ausprägung der Macht fähig gewesen. Er konnte Beziehungen von Lebewesen 'sehen' sowie in diesen Bindungen die Bruchpunkte. Zwischen Anakin und dem Kanzler hatte es fast nichts anderes gegeben. Einen riesigen Bruchpunkt. Er hatte den Tag gefürchtet, da jemand kommen würde, diese Bindung zu lösen und das falsche Umschlagen, das Skywalker komplett in die Arme des Obersten Kanzlers der Republik treiben würde. Dieser Tag kam. Dieser Tag änderte alles. Angetrieben durch die Furcht, seine Frau Padme zu verlieren, unterwarf er sich dem Sith Lord, als der sich sein alter Freund und Ersatzvater herausgestellt hatte. Dies war Tag und Stunde, da Vader 'geboren' wurde. Nachfolger von Count Dooku, einstiger Erbe des Anführertitel des Sith Ordens. Rächer der Sith. Und Vader, wenngleich gerade erst seinem neuen Meister verschworen, wurde auch wenig später mit seinem ersten Auftrag betraut. Die Vernichtung aller Jedi, die in Coruscants Tempel weilten...

Beinahe vergessen war all das, was zuvor passiert war. Die Geburt in sein Dasein als Sklave, die jedoch unter so mysteriösen Umständen eingetreten war, war so gut wie verdrängt. Das Leben das er auf Tatooine geführt hatte und alles was dort noch passiert war, hatten Vader ausreichend verändert, vor allem aber Spuren hinterlassen, die ihn womöglich nie wieder nach Tatooine führen würden. Sein Leben wann und für sich nicht absolut schlecht gewesen. Er hatte alles gehabt, das man zum Überleben brauchte. Sogar eine Wohnung in der sowohl er als auch seine Mutter entsprechend genug Platz gehabt hatten. Aber als Sklave ist man eben niemals frei. Frei das zu tun wonach einem der Sinn steht, frei dorthin zu gehen, wohin man will. Das eigene Leben wird beschränkt auf einen Grundsatz an Möglichkeiten und man wird gleichzeitig zu einem Spielball der Wetten des Besitzers. So auch Anakin und seine Mutter, die nach einer verlorenen Wette von Gardulla der Huttin, an Watto übergingen. Der entdeckte das Talent des kleinen Jungen im mechanischen Bereich recht schnell und machte sich das für seinen Laden, in dem er Ersatzteile für Raumschiffe, vereinzelte Raumschiffe als ganzes, Droiden und andere Dinge dieses Bereichs verkaufte.

Dies ging so weit, das Anakin unter Wattos Fittiche genommen an den auf Tatooine ausgetragenen Podrennen teilnehmen durfte. Er war einer der wenigstens, wenn nicht der einzige Mensch, der an diesen Hochgeschwindigkeitsrennen teilnehmen konnte. Vielen war es ein Rätsel, wieso ausgerechnet ein so kleiner Junge diese Rennen bestreiten konnte und nicht wenige vermuteten irgendeine Art des Betruges dahinter. Aber die Erklärung war ebenso wenig vollkommen, wie sie entmystifizierte, was vor sich ging. Skywalker, der ohne einen Vater zu haben geboren wurde – die Macht selbst hatte ihm das Leben geschenkt – war aus diesen Gründen, durch die Macht entstanden zu sein, in hohem Maße begabt was sie und ihre Fähigkeiten anging. Daher war es umso wenig verwunderlich für auf Tatooine strandende Jedi, das er schon in solch jungem Alter in der Lage war, die Macht – wenn auch nur unbewusst – zu nutzen. Seine technische Intuition, das Vermögen Dinge zu sehen, bevor sie wirklich passierten, all das waren Manifestationen der Macht. Und Skywalker schien auf dem besten Wege, dieses seiner Talent bald noch besser zu beherrschen, als er Qui-Gon Jinn anbot, ein Podrennen auf seinen Namen zu fahren, das es dem Jedi-Meister ermöglichen sollte von Tatooine – er war mit einem beschädigten Schiff auf dem Planeten gestrandet – wieder zu entkommen.

Der Jedi-Meister ging dabei eine Wette mit Watto ein, sowohl der junge Skywalker, als auch der erfahrene Gewinn des Rennens würden, sollte er gewinnen, ihm gehören. Es war ein an den Nerven zehrender Moment, doch siegte Skywalker und sowohl er erhielt seine Freiheit, als auch die Jedi waren in der Lage, zusammen mit deren Schutzbefohlenen, den Wüstenplaneten zu verlassen. Anakin jedoch musste seine Mutter zurücklassen, der er allerdings versprach, bald wieder zu kehren und sie zu befreien, sobald er ein Jedi geworden war. Diese enge Bindung an seine Mutter, die gerade durch ihr Dasein als Sklaven in dem sie immer nur einander gehabt hatten, besonders tief ging, war einer der ersten Knackpunkte auf Skywalkers Pfad zum Jedi. Denn alsbald sie auf Coruscant weilten, war selbst der Umstand, das Skywalker größeres Potenzial als Meister Yoda hatte, nicht von allzu großer Wichtigkeit...

...die Jedi hatten nämlich noch gänzlich andere Kriterien für die Aufnahme eines Schülers in ihren Reihen. Denn sie lehnten ihn, obwohl er sein Können bewies ab. Zu stark war ihnen seine Bindung an seine Mutter und die damit einhergehenden Gefühle, zu alt der Junge an sich. Denn für gewöhnlich rekrutierten sie ihre Jünglinge und späteren Padawan in einem deutlich jüngeren Alter. Qui-Gon Jinn, der allerdings überzeugt war das Anakin der Auserwählte – einer Prophezeiung der Jedi nach der ein Wesen kommen würde, geboren um die Macht selbst wieder ins Gleichgewicht zu bringen – sei, nahm diesen auf seinem weiteren Weg erneut mit sich, wodurch er nach Naboo gelangte. Qui-Gon Jinn, sein Schüler und die Schutzbefohlenen der beiden Jedi waren, als sie auf Tatooine notlanden mussten, auch von dort gekommen, wie der junge Skywalker bereits wusste. Man hatte sich auf Coruscant hilfe vom Senat erhofft, doch der konnte nichts bieten als Debatten und Untersuchungsausschüsse. Padme Amidala, die Königin von Naboo war es, die dafür sorgte das der damalige Kanzler der Republik mit einem von ihr gestellten Misstrauensvotum zu Fall gebracht wurde. War sie doch zutiefst enttäuscht, das der Senat nicht nur einen Finger rühren wollte, um ihrem Heimatplaneten und ihrem Volk zu helfen. Deswegen überhaupt die Rückkehr nach Naboo...

Dort offenbarte sich in dem Sturmangriff der zugleich auf Palast und das Droidenkontrollschiff der Handelsföderation, deren Armeen den Planeten in eisernem Griff hielten, ein weiteres Mal die Begabung des jungen Skywalker. Zwar ging er unabsichtlich ein wackliges Landemanöver an Bord jenes Droidenkontrollschiffes ein, einem leisen Flüstern der Macht folgend allerdings feuerte er zwei Torpedos des Jägers den er steuerte, auf einen kritischen Punkt in der Schiffsenergieversorgung. Daraus resultierte ein kollabieren des ganzen, behäbigen Giganten und die Droidenarmee der Handelsföderation wurde zu einem riesigen Haufen Altmetall degradiert, als die Signale, die sie steuerten ausblieben. Naboo war, dank dem jungen Skywalker vom eisernen Griff der Föderation befreit. Doch war dies nicht der Sieg, den man sich erhofft hatte. Denn die Föderation, angetrieben von dem geheimnisvollen Sith Lord Darth Sidious, hatte den Neimoidianern Hilfe in Form seines Schülers Darth Maul gesandt. Diesem stellten sich Qui-Gon und Obi-Wan entgegen. Zwar wurde der Sith Lord besiegt, doch nur mit dem Blutzoll Qui-Gons der in den tiefen des Palastes sein Leben aushauchte. Obi-Wan in seinen letzten Sekunden das Versprechen abringend, den jungen Skywalker auszubilden.

Yod offenbarte dem ehemaligen Schüler Qui-Gons dann, das diesem letzten Wunsch des Jedi-Meisters Erlaubnis gewährt wurde und mit der Verleihung des Ritter Titels an Obi-Wan wurde Skywalker dessen Padawan. Zehn Jahre vergingen, in denen Obi-Wan dem jungen Skywalker die Macht näher brachte und ihn die Philosophien des Jedi Ordens lehrte. Zehn Jahre in denen der junge Skywalker sein Talent mehrfach unter Beweis stellte. Er schritt bei weitem schneller voran als seine Mitpadawan zu dieser Zeit und übertraf selbst einige ältere in seinem Können. Schon hier zeigte sich der Unterschied zu anderen Padawan in seinem Verhalten. Denn der junge Skywalker wurde mehr und mehr überheblich und arrogant, was seine Fertigkeiten betraf. Abern icht nur das, auch war er noch immer viel zu sehr von seinen Gefühlen beeinflusst, die letztlich in einem Ausbruch ohne gleichen gipfelten, als er ein komplettes Dorf voller Tusken auf Tatoine abschlachtete. Allein deswegen, weil er ihnen die Schuld am Tod seiner Mutter gab. Die Überheblichkeit Skywalkers gipfelte nur wenig später, im Verlust einer Hand durch Count Dooku.

Der später im geheimen mit der Senatorin Amidala verheiratete Jedi überlebte jedoch durch das eingreifen von Meister Yoda, die Konfrontation mit dem neuerlich zum Sith gewordenen Jedi-Meister. Doch laut Dooku war er erneut nur der Schüler. So, wie auch Maul der Schüler gewesen war. Die auf Genosis ihren Anfang nehmenden Klonkriege waren ebenso eine Hatz auf diesen geheimen Sith Lord, wie auf Count Dooku und den gefürchteten Droidengeneral Grievous. Obi-Wan und Anakin, bald als Meister und Ritter Duo in der Galaxis unterwegs, wurden schnell zu so etwas wie der schnellen Eingreiftruppe des Jedi Ordens. Egal wohin sie geschickt wurden, wenn man sie in Marsch setzte, dann musste die Republik gewinnen. Und nichts anderes war der Fall. Drei Jahre des Krieges später werden die beiden Jedi endlich nach Coruscant beordert...

doch ist dieser Befehl kein Grund sich auf eine Pause zu freuen. Befindet sich doch Grievous mit seiner Streitmacht im System und startete einen Blitzangriff auf die galaktische Hauptstadt. Überall in der Galaxis greift die Furcht um sich. Doch hat es der Droidengeneral nicht auf den Planeten abgesehen. Grievous entführt in einem furiosen Manöver den Obersten Kanzler Palpatine. Obi-Wan und Anakin gelang es einmal mehr der Republik den Sieg zu verschaffen und den Kanzler zu befreien. Skywalker schaffte es Dooku zu besiegen, ohne die Hilfe Obi-Wans, doch ging er ebenso wie Grievous den beiden Jedi erneut nicht ins Netz. Anakin wurde in der Öffentlichkeit als Held gefeiert. Doch just dieser letzte Auftrag, den er eigentlich für die Jedi ausgeführt hatte, machte ihn zum Spielball des Jedi-Rats. Der vertraute dem Kanzler in jüngster Zeit immer weniger, wurde er doch mehr und mehr mit Sondervollmachten betraut, die ihm nahezu uneingeschränkte Weisungsbefugnis gaben. Während Palpatine wollte, das Anakin in den Rat der Jedi aufgenommen wurde, mit samt einer Beförderung in den Rang des Jedi-Meisters und als des Kanzlers Augen und Ohren im Jedi-Orden, handelte der Rat nach seinen eigenen Wegen. Nahm Skywalker in den Rat auf, gewährte ihm allerdings nicht die Würde des Meistertitels. Weiterhin sollte Skywalker den Kanzler ausspionieren im Namen des Jedi-Rats, da dieser Befürchtungen hegte, wohin der Weg Palpatines diesen führen mochte, mit all diesen Sondervollmachten, die nicht enden wollten...

Bei all der Macht die Mace Windu hatte, er sah nicht kommen, das genau dieses Spiel des Jedi Rates die Beziehung, den Bruchpunkt zwischen Palpatine und Skywalker, ihn genau in die falsche Richtung treiben würde. Skywalker fühlte sich verraten, benutzt und sein vorher schon aufgekommenes Misstrauen fand nun scheinbare Bestätigung. Palpatine hatte die dreizehn Jahre die Anakin als Jedi verbracht hatte, genutzt und ihn immer mehr und mehr an sich gezogen. Hatte ihm mit Zuspruch, Lob und Schmeicheln das gegeben, was er sich immer von Obi-Wan erhofft hatte. Die Ereignisse begann sich von da an schier zu überschlagen. Skywalker kam selbst kaum noch mit. Beeinflusst von seiner Trauer über den Verrat der Jedi, die angst seine Frau zu verlieren und mehr denn je zwischen den verschiedenen Seiten stehend, wer konnte es ihm verübeln, das er sich Sidious anschloss? Das er die Dunkle Seite akzeptierte und den Sith Lord, nach dem er so lange gesucht hatte, als seinen Meister annahm. Zusammen mit den Ereignissen auf Mygeeto, die sich kurz vorher ereigneten und wo er jene grauenvolle Vision erlebte, die Jedi könnten seiner Frau schaden wollen, war dieser Kurs unabwendbar gewesen. Alles schien nur darauf hinaus getrimmt zu sein, das sich Skywalker den Sith anschloss.

Und so führte er wenig später, von seinem neuen Meister nun mit seinem neuen Namen versehen, die erste Handlung als Darth Vader durch. Zusammen mit einer Legion Klontruppen griff der ehemalige Jedi den Tempel auf Coruscant an. Schlachtete alle darin befindlichen Jedi gnadenlos ab. Einzig Yoda, Meister und Mitglied des Rates, floh in dieser dunkelsten Stunde der Jedi. Denn zeitgleich wurden überall in der Galaxis ebenfalls die Klonsoldaten mit Order 66 beauftragt die Jedi, welche laut besagter Order Feinde der Republik waren, zu töten. Mit der Erledigung dessen, war der Kanzler und sein neuer Schüler nur noch einen, vielleicht zwei Schritte davon entfernt, das die Pläne der Sith endlich aufgingen. Jener nächste Schritt war Sorge zu tragen, das die Konföderation, die seit Anbeginn durch Dooku unter der Kontrolle von Sidious gestanden hatte, auszuschalten. Vader wurde mit jenem Auftrag betraut und nach Mustafar entsandt, wo sich deren Anführer versteckt hielten. Während das eliminieren der Anführer der Konföderation noch einfach war, stellten sich Vader alsbald Obi-Wan und Shastern entgegen. Vader schaffte es zwar seinen ehemaligen Meister Obi-Wan zu bezwingen, scheiterte jedoch an Shastern, der ihn so schwer verwundete, das er letzten Endes in die heutzutage bis in jede Ecke der Galaxis bekannte Rüstung musste. Angetrieben vom Sieg über seinen alten Meister jedoch, hatte sich der Lord der Sith mehr und tiefer der dunklen Seite überlassen, als zuvor. Vielleicht spürte Padmé dies unterbewusst, jedenfalls traf er sie, nur kurz nachdem er in seiner Rüstung landete. Doch seine Frau ließ ihn hinter sich. Ließ ihn alleine zurück. Trauer und Verzweiflung herrschten in ihm vor. Benebelten seine Sinne...

...so lange, bis er einen neuen Auftrag erhielt. Etwas, auf das er sich konzentrieren konnte. Und so zog Vader aus, den Planeten Mygeeto zu erobern, da er von unbekannten Aggressoren eingenommen worden war. Allerdings entpuppte sich diese äußerst prekäre Lage als für ihn zuträglich. Ohne das er wirklich nach ihm suchte, konnte Vader Shasterns Anwesenheit auf Mygeeto spüren. Ein Rumoren in der Macht hatte ihn darauf aufmerksam gemacht und schon bald war der Dunkle Lord in ein weiteres Duell mit dem Jedi verstrickt. Durch die Ruinen einer zerstörten Stadt, über Dächer und durch Gassen verlief das Duell der beiden Kontrahenten. Kein Ende schien in Sicht, bis Vader – der sich die Oberhand mit schierer Gewalt doch noch gesichert hatte – dem Jedi offenbarte, wer er einstmals gewesen war. Die Genugtuung und das Wissen seinen Feind anschließend endgültig besiegt zu haben, waren überraschende milde in seinem Geist und nach den letzten so sehr in Aufruhr und Chaos versunkenen Monaten kehrte endlich etwas Ruhe ein. Nicht das Vader zwingend diese benötigte, doch brauchte er durchaus eine Weile um all das neue zu ordnen. Diesem Gedankengang folgend wurde der Bau von Burg Bast in Auftrag gegeben, die binnen kürzester Zeit auf Vjun ins Leben fand. Vaders eigener, persönlicher und geheimer Rückzugsort. Der Sith Lord allerdings machte sich währenddessen weiter daran, Spuren von Überlebenden der Order 66 zu verfolgen. Viele hundert Jedi hatten sich nicht in Begleitung von Klontruppen befunden, oder waren in so großen Gruppen unterwegs gewesen, dass einige zwangsweise überlebt hatten, weil sie so viele gewesen waren. Vader brachte Dutzende von ihnen zur Strecke und das allein in den Monaten, da Burg Bast konstruiert wurde. Chandrila war ein Zwischenstopp, bevor er nach Korriban ging und dort noch tiefer in die Lehren der Sith hinab glitt. Stets das wachsame Auge seines Meisters in irgend einer Form präsent. Etwa ein Standardjahr lang hörte man nichts vom 'Held des Imperiums' wie sie ihn nach der Schlacht um Mygeeto getauft hatten. Aber Palpatine hatte natürlich andere Pläne, als Vader auf Korriban verrotten, oder ewig die alten Lehren studieren zu lassen...

Er rief den Dunklen Lord der Sith wieder an seine Seite. Sandte ihn und eine seiner neuen Errungenschaften – Reva, eine Ex-Jedi – aus um den Jedi-Meister Plo Koon zu töten. Vader besiegte den Kel'dor und tötete den Alien. Der Auslöschung aller überlebenden Jedi wieder einen immensen Schritt näher kommend. Palpatine, der in einem späteren treffen spürte das Vader noch immer nicht vollkommen von sich selbst überzeugt war, verlieh dem Dunklen Lord den Rang des Oberbefehlshabers der imperialen Streitkräfte. Vader – der realisierte, das er bereits wieder stark genug war, das er vor seinem Meister Dinge verbergen konnte, erstarkte überraschend - machte sich kurz nach diesem Gespräch auf den Weg den Auftrag seines Meisters auszuführen. Im Hinterkopf wissend, das er nichts davon erfahren hatte, das Padmé auf Vjun in Burg Bast von ihm festgehalten wurde. Wissend, das er nicht mehr vollkommen abhängig von seinem Mentor war. Zusätzlich zu seinem nun mehr verliehenen neuen Rang brachte dies eine vollkommen neue Perspektive für den Sith Lord mit sich...

Vader machte sich auf den Weg nach Murkhana. Drei Jedi – Roan Shyrne, Bol Chatak und Olee Starstone – befanden sich Geheimdienstberichten zu Folge dort und versuchten imperialer Aufmerksamkeit zu entgehen. Der Lord der Sith reiste mit einer Flottille zu dem Planeten und nahm ihn, postwendend für das Imperium ein und fand während dieses Vorgangs die drei Jedi. Allerdings konnte er nur Bol Chatak in einem Duell stellen und töten. Die anderen beiden Jedi flohen und eine Verfolgung wurde ihm vereitelt, da der Imperator ihn nach Alderaan schickte, einen abtrünnigen Senator aufzutreiben. Fang Zar allerdings stellte sich als sehr unkooperativ heraus und wurde von Vader kurzerhand getötet. Direkt darauf nahm der Sith Lord an der Unterwerfung Kashyyyks teil, dort auch die beiden flüchtigen Jedi von Murkhana wieder findend, erledigte er sie beide. Es war ebenfalls dort, da Vader erfuhr das Shastern nicht wie er geglaubt hatte auf Mygeeto gestorben war, sondern noch lebte. In Rage darüber, wütete der Dunkle Lord so heftig, das die Aufstände nur kurz darauf ein Ende fanden.

Vader nahm danach noch ein einigen anderen Operationen des Imperiums Teil. Beispielsweise der Unterwerfung Haruun Kals, dem Überfall beziehungsweise Angriff auf die Forschungsstation der Falleen. Einer der nächsten wichtigen Punkte allerdings markierte die Schlacht um Dantooine. Denn nachdem in einem Gefecht gegen desertierte, ehemalige republikanische Einheiten, der Lord der Sith für eine Zeit lang den letzten Kampf bestritten hatte, trieben imperiale Nachrichtendienste die letzten Überlebenden Jedi auf. Sie hatten sich auf Dantooine in einer uralten Enklave verkrochen. Sofort mobilisierte der Sith Lord alle Schiffe die zur Verfügung standen, brachte selbst zwei weitere Großadmirale und deren Flotten auf, um die Jedi ein für alle Mal vom Angesicht der Galaxis zu tilgen. Es war auch hier, das Vader wieder auf Shastern traf. Dieses Mal, in einer wahrhaft epischen Schlacht der beiden, jedoch endgültig das Ende des Jedi besiegelnd. Während sie in einem furiosen Duell auf einem abstürzenden Sternenzerstörer kämpften vermochte es der Sith Lord sein Überleben zu sichern. Aus der Entfernung beobachtend, wie der Sternenzerstörer in eine Gebirgsformation krachte. Resultierend in einer gewaltigen Explosion und dem unausweichlichem Tod Shasterns...

Dieser Tag markierte für ihn einen weiteren Neubeginn. Fortan fehlte nicht mehr viel um alle Zweifel von des Sith Lords Geist abzuschütteln. Diese neue Art der Vitalität die ihm innewohnte ließ den Dunklen Lord noch energischer vorgehen. Seine Zeit würde kommen. Vielleicht sogar früher als er das gedacht hatte. Aber bis dahin würde er vorbereitet sein müssen. Und so wie der Imperator, trotz der Tatsache das er der oberste Anführer des Imperiums war, ein geheimes Netzwerk innerhalb dessen hatte, begann Vader eben solche, noch weit subtilere Kanäle ebenfalls zu nutzen. Sich vorerst aber, nun da die Jedi scheinbar endgültig zerschlagen waren, der Vernichtung der letzten Überreste der Konföderation widmend...

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