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Keilara 'Kela' Mandragora
Kela-Ava.JPG
Beschreibung
Spezies: Mensch
Geschlecht: weiblich
Haarfarbe: schwarz
Augenfarbe: Blau
Körpergröße: 1,72 Meter
Biographische Daten
Geburtsdatum: 47 VSY
Heimat: Mygeeto
Beruf/Tätigkeit: Agentin der Allianz der Rebellen
Meister: Darth Scathaar
Spezialgebiet: Körpermanipulation
Bewaffnung:
Zugehörigkeit:

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Eigenschaften Bearbeiten

Verhalten Bearbeiten

Keilara verhält sich mitunter unberechenbar, da sie gezwungen war ihre wahren Absichten vor dem durchleuchtenden Blick ihres Meisters zu verbergen. Nachdem sie ihre Freiheit wiedererlangt hat beginnt sie nun zu begreifen, dass der Großteil ihres Lebens an ihr vorbei gezogen ist (über zwanzig Jahre). Zum ersten Mal sieht sie sich in der Position, ihr Schicksal und ihren Weg selbst zu bestimmen und sie hat einige Schwierigkeiten darin, sich eine eigene Meinung zu bilden und somit Partei zu ergreifen. So wird ihr Verhalten manchmal von Spontanität gezeichnet, obgleich sie ein festes Auftreten an den Tag legt, sollte sie ein Ziel haben. Denn ist dies einmal der Fall, arbeitet sie zielstrebig darauf hin, was ihrer immensen Willenskraft zu verdanken ist.

Im Kampf allerdings ist sie endlich in der Lage, über längere Zeiträume hinweg angestaute Emotionen und Frust raus zu lassen. Daher ist es vielleicht nicht allzu verwunderlich, dass sie mit einer Aggressivität und Brutalität gegen ihren Kontrahenten vorgeht, der mordlustigen, brutalen Tieren um nichts nach steht. Von den meisten Sith erhielt sie alsbald den Nachruf einer Schlächterin, welcher ihr zumindest den Großteil der verhassten Bande vom Hals hielt.

Kela hat seit sie acht Jahre alt war niemanden mehr gehabt, der für sie da war, dem sie sich anvertrauen konnte und der ihr Leid mit ihr teilte. Nun da sie frei ist, hängt sie sich daher an jeden, der ihr eine helfende Hand reicht und baut schnell Vertrauen zu Leuten auf, die ihr mit Zuneigung und Offenheit begegnen. Und sobald diese Barriere überwunden ist, kann es schnell passieren, dass ihre Lebensgeschichte aus ihr heraus bricht, denn sie hatte bisher kaum jemanden, der diese bereit war zu hören und ihre Gunst erworben hatte. Und dies haben bisher nur zwei geschafft: Nexaris, welcher ihren Meister bezwang und sie damit befreite und Trillian Soral, eine der letzten lebenden Jedi, welche sie bald darauf kennen lernte.

Wirkung auf Andere Bearbeiten

Wie bereits erwähnt ist sie sehr geschickt darin, ihr Inneres vor anderen abzuschirmen und zu verbergen. Diese Barriere wirkt in beide Richtungen, zum einen lässt sie wenig an sich heran, zum anderen gibt sie auch wenig über sich preis. Daher muss ihr Verhalten, welches sie an den Tag legt, nicht mit ihren wahren Absichten und Zielen, beziehungsweise ihrem wahren Charakter übereinstimmen. Als solches wirkte sie gegenüber den Sith und anderen Auftragspartnern, die sie beispielsweise auf Nar Shaddaa traf, gefestigt, selbstbestimmt und selbstsicher.

Sollte jedoch mal nicht ihre Qualitäten als Kämpferin, Agentin oder Assassine gefragt sein, wird offenkundig, dass sie bisher nicht viel erlebt hat. Dinge, die für den normalen Bürger alltäglich sind, können für sie vollkommen neu sein und so begegnet sie ihnen mit vorsichtiger Neugier. In solchen Fällen wirkt sie dann auch vorwiegend etwas schüchtern und unsicher, da sie das Leben lehrte neuen Dingen mit Vorsicht zu begegnen.

Auf Personen, die sie nicht als Freunde und Vertrauenspersonen sieht, aber zu ihrer Gruppe gehören, macht sie in der Regel einen unnahbaren Eindruck. Wie bei ihrer Lebensgeschichte einleuchtend, hat sie massive Probleme sich anderen zu öffnen und mitzuteilen. Seit ihrer Flucht von Scathaar haben dies nur zwei Personen geschafft: der auf Wayland verstorbene Falleen Nexaris und eine menschliche Jedi-Ritterin Trillian Soral, welche in ihrer sozialen Art auf Kela zuging und ihr half, in einem Gespräch ihre Lebensgeschichte zu verarbeiten – oder zumindest den ersten, einleitenden Schritt machte, indem sie ihr einfach nur zuhörte und Geborgenheit gab.
Für die anderen dürfte sie jedoch ein Buch mit sieben Siegeln darstellen, da sie keinerlei Ambitionen hat, sich jemandem mitzuteilen – erst recht nicht wenn man den Fehler beging, ihr Anschuldigungen an den Kopf zu werfen. Für solche Personen wird es sehr schwer Kela dazu zu bringen, ein tiefes Vertrauen zu ihnen aufzubauen.

Stärken Bearbeiten

Die größte Stärke Keilaras ist ihr Überlebenswille, der sie die schwersten Krisen auch ohne Aussicht auf Besserung durchstehen lässt. So ausweglos eine Situation auch erscheinen mag, so oft entscheidet sie auch für sich, dass der Zeitpunkt ihres Todes noch nicht gekommen ist. So mobilisiert sie alle ihr innewohnenden Kräfte die Situation zu durchstehen. Und davon hat sie reichlich viel, denn noch immer hat sie den Wunsch, irgendwann ein Leben in Frieden und Glück zu führen, nicht aufgegeben. Erst mit ihrem eigenen Untergang würde dieser Traum sterben.

Die nächste Stärke ist kognitiver Art mit physischer Auswirkung. Denn hätte sie nicht so tiefgreifende Kenntnisse über Anatomie und Biochemie, würde sie ihren eigenen Körper nicht so gut verstehen, wie dies dieser Tage der Fall ist. Nur so ist es ihr überhaupt möglich, ihre eigen Zellen derart gravierend und effektiv zu manipulieren und zu stärken. Sie hat einige Jahre lang ihr Studium ausschließlich darauf konzentriert, um dieses Wissen zu erlangen – was in einer Gesellschaft voller Sith zweifelsohne nicht ganz einfach ist.

Als weitere Stärke muss natürlich die Sensibilität für die Macht aufgeführt werden. Diese Fähigkeit hat sie von beiden Eltern geerbt, doch Kela empfindet dies nicht als Gabe sondern vielmehr als Fluch. Schließlich war auch die Macht der Grund, warum Scathaar überhaupt ihr Heim aufgesucht und ihre Familie ausgelöscht hat. Wäre sie nicht machtempfindlich gewesen, wäre sie vollkommen uninteressant für die Sith gewesen und sie hätte ihr Leben in Frieden genießen können. Doch auch wenn sie sich dies selten zugesteht, vermacht ihr die Macht enorme Vorteile im Kampf und vielen Extremsituationen, in welchen Menschen unter normalen Umständen scheitern würden.

Schwächen Bearbeiten

Im Nahkampf geht Kela mit aller Härte gegen ihren Kontrahenten vor, so dass es äußerst schwierig ist, hier Schwächen auszumachen. So gut sie aber auch im Nahkampf ist, so schlecht ist sie auf Distanz. Beschränkt auf ihre körpermanipulativen Fertigkeiten der Macht ist sie telekinetischen Kräften nahezu hilflos ausgeliefert. Bei direkten illusorischen Angriffen wie beispielsweise die Manipulation ihres Geistes, hilft ihnen zumindest ein starker Wille noch, doch die schlecht ausgeprägte Bindung zur weiterführenden Macht ermöglicht ihr nicht einmal das Lesen von Auren – für viele andere Machtnutzer ein wichtiger Punkt zur Erkennung von Gefahren und sogar Angriffen.

Aus dem selben Grund ist sie auch zu einem Dasein als Einzelkämpferin verdammt, da ihr die nonverbale Absprache über die Macht wohl immer verwehrt bleiben wird. Für Jedi und auch Sith ist es üblich, sich in der Macht mit Kampfpartnern zu verbinden, so dass diese erahnen können, welchen Angriff der andere als nächstes ausüben wird.

Ein weites Hindernis für ihre Entwicklung stellt ihre Einstellung zur Macht dar: da sie diese für ihre gesamte Lebenslage verantwortlich macht, richtet sich ihr Hass auch gegen sie und so schert sie sich nicht um Philosophien und Glaubenseinstellungen. Dies war der Hauptgrund dafür, warum sie über die Folgen einer Wiederbelebung oder der Transfusion eines Geistes in einen lebenden Körper nicht nachdachte. In beiden Fällen – die ja in der Geschichte der Galaxie vermutlich die einzigen waren – war sie maßgeblich an dem Ritual beteiligt.

Wie bereits des öfteren angesprochen, hat Keilara massive Probleme sich anderen anzuvertrauen und dies bei gewaltigen psychischen Problemen, welche sich über die Jahre aufgebaut haben, beziehungsweise gezielt von ihrem Meister Scathaar aufgebaut wurden. Dies resultiert in einer Unfähigkeit, diese Geschehnisse vollständig zu verarbeiten. Dies ist das größte Hindernis, welches einer Rückkehr in ein normales Leben entgegen steht.

Fähigkeiten Bearbeiten

Force-neurons.png

Grafische Machtanwendung zur Neuronenbeschleunigung

Ein großer Teil ihrer Fähigkeiten rühren von den vielen Missionen mit den Sith her, so dass sie durchaus in der Lage ist, sich in der Unterwelt zurecht zu finden und sich nicht bescheißen zu lassen. Sie kennt einige Anlaufstellen auf Nar Shaddaa, um an Informationen und Ausrüstung zu kommen, ebenso die Gebräuche und Gepflogenheiten, die Persönlichkeiten in jenem Klientel bisweilen an den Tag legen.

Des weiteren war es unabdingbar für sie, Pilotenfähigkeiten zu erlernen, auch wenn sie diese keinesfalls auf legalem Wege erlangte – ebenso wenig wie ihre Papiere. Sehr wohl legal erworben hat sie sich bereits in früher Kindheit Fähigkeiten im Spurenlesen. Dabei kann sie Aussagen über Gewicht, Größe und Bewegungstempo machen und auch in etwa sagen, wie lang die Spuren schon existieren.

Selbstverständlich versteht sich Kela auf den Kampf mit Nahkampfwaffen, insbesondere dem Lichtschwert und ihrer beiden Unterarm-Schnappklingen. Darüber hinaus treibt sie großer Mut dazu an, ihren ganzen Körper bei Gefechten einzusetzen, so dass sie weniger stark auf ihre Waffen angewiesen ist. Dank der Körpermanipulation erreicht Kela trotz fehlender Ausbildung durchschnittliche bis gute Schusswaffenkenntnisse – was sich natürlich nur auf die Benutzung beschränkt.

Biographie Bearbeiten

Kindheit und Ausbildung Bearbeiten


Tochter zweier Völker Bearbeiten

Wie dies im Kreislauf des Lebens die Regel ist, so geht auch Kelas Existenz auf die Rechnung ihrer Eltern. Nicht der Regelfall war es jedoch, dass die machtbegabten Elternteile – ein Kiffar und eine Echani – zusammen ein Kind zeugten, welches sie auf dem sterbenden Planeten Mygeeto zwischen am Existenzminimum lebenden Minenarbeitern aufzogen. Über die Herkunft ihrer Eltern weiß Keilara nicht das geringste, denn als sie bereits in der frühen Kindheit von ihnen getrennt wurde, war der Zeitpunkt, sie darüber aufzuklären nicht gekommen. Dennoch hatten ihre Eltern die Weitsichtigkeit, dass sie dieses Schicksal eventuell ereilen würde und so hinterließen sie geheime Aufzeichnungen für sie, sollte sie je zu ihrer Heimat zurückfinden und mehr über sich und ihre Eltern herausfinden wollen. Um diese rätselhafte Herkunft nicht vor ihrer Entdeckung zu veröffentlichen, sieht der Autor hier von der Haltung eines allwissenden Erzählers ab und editiert diesen Teil, sobald die junge Frau in der Geschichte selbst davon erfährt.


Kind des ewigen Eis Bearbeiten

Keilara erblickte als Tochter von Ethan und Weylin Mandragora das kühl schimmernde Licht der toten Welt Mygeeto – mitten im Minenarbeiterlager des Bankenclans. Nicht viele Familien hier hatten Kinder und die wenigsten von ihnen überlebten die strenge Kälte. Man musste eine gewisse Resistenz haben und einen gesunden Appetit an den Tag legen, um nicht den eisigen Temperaturen zum Opfer zu fallen. Die Gebäude waren nur spärlich mit Heizungs- und Abwasserleitungen ausgerüstet, zumindest nicht ausreichend, um die gesamte Bevölkerung zu versorgen. So war es kein seltener Anblick, dass man in den Teils zerfallenen Gebäuden offene Feuerstellen entfachte, die niemals erlöschen durften. Mobiliar verlassener Wohnungen stellte einen großen Teil der Flammennahrung, der Rest wurde zusätzlich zur knapp bemessenen Nahrung vom Arbeitgeber gekauft. Der Bankenclan fand hier billige Arbeitskräfte und nutzte diese gnadenlos aus.

Während ihr Vater als Vorarbeiter in den Minen arbeitete, arbeitete sich Keilaras Mutter zum Hauptmann der Feuerwachen hoch, die Miliz des Arbeiterviertels. Die Hauptaufgabe war es, die Feuerstellen der Siedlung zu bewachen, doch dank der klugen und Kampferprobten Frau konnte man sich ebenfalls gut genug organisieren, um den Bankenclan zur Einhaltung der wenigen Abmachungen zu zwingen, welche die Arbeitsbedingungen beschrieben. So war in den meisten Fällen die Existenz der Arbeiter und ihrer Familien gewährleistet. Hierbei wurde zum ersten Mal in ihrer Geschichte kein Unterschied zwischen den menschlichen Arbeitern und den mygeetoanischen Ureinwohnern gemacht, die ebenfalls teils aus Versklavung, teils aus Hoffnung um sozialen Aufstieg in die Siedlung gekommen waren. Der Bevölkerungsanteil hielt sich in etwa die Waage.

Zu dieser Zeit erlebte die Bevölkerung eine wahre Blütezeit in ihren Lebensumständen, so dass man es sich leisten konnte, seinen Nachkommen eine arbeitsarme Kindheit zu bescheren. Die Kinder schlossen sich schnell in drei größere Gruppen zusammen, bei denen der Anteil an Humanoiden stark schwankte. Während es zwischen der vorrangig menschlichen Gruppe und der hauptsächlich mygeetoanischen des öfteren zu Prügeleien kam, machte die andere oft das Zünglein an der Waage aus, um eine solche Auseinandersetzung zu schlichten oder zu einem Gunsten zu entscheiden. Keilara gehörte letzterer Gruppe an und genoss aufgrund ihrer einflussreichen Eltern einiges an Ansehen. Sie gewann schnell an Selbstbewusstsein und vertrat die Ansichten ihrer Eltern – die Gleichheit beider Völker – nach Außen hin. Ihre Gruppe war bei den meisten aufgrund ihres reifen Auftretens bei den meisten Erwachsenen beliebt und so erhielten sie den melancholischen und zu gleich ehrenvollen Namen 'Kinder des ewigen Eis'. Denn auch wenn die Lebensbedingungen erschreckend schlecht sein mochten, so konnte man sich auch ein Leben ohne sie nicht vorstellen. Schon gar nicht die mygeetoansichen Ureinwohner.

Keilara trat zwar selbstbewusst auf, dennoch nahm nahm sie nie eine gesonderte Stellung in der gruppeninternen Hierarchie ein. So war es für das junge Mädchen wichtig, Aufsehen und damit Anerkennung der anderen zu verdienen und sich dieses nicht zu verspielen. Oft aber nicht immer meisterte sie diese Aufgabe. Ein kleiner, jüngerer Junge namens Shastern, welcher in keiner der drei Gruppen Aufnahme fand, stellte hierbei die größte Herausforderung dar. Denn obwohl sie sich unausgesprochen mochten und Keilara dennoch das ein oder andere Mal Partei für ihn ergriff, bezogen die Anführer ihrer Gruppe klar Position: sie wollten ihn nicht haben und er bedeutete einen Schandfleck für Keilara. So entschied sie sich für Anerkennung in der Gruppe, bereute diese Entscheidung jedoch gelegentlich, wenn sie sich nach einem guten Freund sehnte, den der Junge möglicherweise dargestellt hätte.

Jugendraub Bearbeiten

Eines Tages tauchte ein alter Mann in den Gewändern eines Jedi im Hause Mandragoras auf. Keilara erinnert sich nur nach vage an ihn und erkannte ihn auch fünfzehn Jahre später nicht wieder, als sie zufällig auf ihn traf. Seine Eltern jedoch waren sehr beunruhigt, als sie ihm Zutritt zu ihrem Haus gewährten. Als er sie mit ihrem Vater wieder verließ, trug Keilaras Mutter ihr auf, in den nächsten Tagen das Haus nicht zu verlassen. Ihre Eltern taten es ihr gleich und dies beunruhigte das Kind mehr und mehr, auch wenn es sich um die neu gewonnene gemeinsame Zeit mit ihnen freute. In der Nacht des dritten Tages jedoch ereilte sie der Tod in Gestalt eines alten Mannes in dunklem Gewand. Er ermordete ihre Eltern vor den Augen des Kindes auf brutale Weise und nahm sie mit sich. Dies war der erste von zwei großen Wendepunkten in Keilaras Leben und der Anfang von zwanzig Jahre währendem unsäglichem Leid.

Das Mädchen war geschädigt fürs Leben, wurde sie doch auf so grausame Weise aus ihrem friedlichen Leben gerissen. Sie war alt genug um zu begreifen, was Darth Scathaar mit ihren Eltern gemacht hatte und schwor ihm irgendwann schreckliche Rache für diesen kaltblütigen Mord zu üben. Er jedoch verhöhnte sie ob dieses törichten Plans und zwang sie die Laufbahn einer Sith einzuschlagen. Allein gelassen von allem was ihr lieb, teuer und vertraut war, zog sie sich in sich selbst zurück und wagte nicht, sich irgendjemandem zu öffnen. Es gestaltete sich schwer für einen Lehrer in Scathaars Situation, ihr etwas beizubringen, doch nicht ohne sich zu beweisen war er als einer der grausamsten seines Ordens in den Rang eines Darth aufgestiegen. Und so brach er sie, indem er sie mit Gewalt zwang zu tun was er wollte.

Der erste Schritt bestand aus Folter, physisch wie psychisch, der das Kind dem Wahnsinn nahe trieb und sie resistenter gegen Gräueltaten machte. Nach wenigen Monaten dann zwang er sie, ihren ersten Mord zu begehen. Das Opfer war das Baby einer Duro-Familie aus den Straßen von Nar Shaddaa, wo sich niemand um sie oder den Tod von Obdachlosen scherte. Keilara sah sich gezwungen aus Mitleid zu handeln, um die offensichtlich unmenschlichen Schmerzen zu des armen Geschöpfs zu beenden. Doch nach dieser Tat starb auch ein Teil Keilaras, der erbitterten Widerstand gegen die Vorstöße Scathaars leistete. Von nun an nahm sie die Kurzform als Anrede an, welche Scathaar ohnehin die ganze Zeit verwendet hatte. Kela die Schlächterin wurde in diese Welt geboren.

Die nachfolgenden Jahre erwiesen sich für die junge Frau als unsägliche Qual. Scathaar schliff sie, bis aus ihr einen Rubin der Sith-Krieger wurde, welcher aufgrund der frühen Formung und des unerschütterlichen Hasses ein Musterbeispiel der Erziehungsmethoden der Dunklen Seite sein sollte. Das Potential der Macht in ihr wuchs stetig an, doch Scathaar lenkte sie zu lange in die innere Richtung, so dass es ihm später nicht mehr gelang, sie von diesem Pfad abzubringen. Kela war bereits stark in der Macht, doch sie hatte nie geübt, telekinetische oder telepathische Fähigkeiten zu erproben, so dass sie nach häufigem Misserfolg zu demotiviert war, um es weiter zu versuchen. Scathaar biss sich lange die Zähne an ihr aus, doch all die Folter zwang sie nur weiter dazu, sich mehr und mehr in sich zurück zu ziehen,

Erst als Kela in einem waffenlosen Übungskampf einen vier Jahre älteren Kontrahenten nieder rang, erkannte der Dunkle Sith-Lord die Vorteile diese Spezialisierung und änderte seine Strategie. Er verschaffte ihr Zugang zu allen Quellen, die über Anatomie und Humanmedizin greifbar waren und beschaffte ihr sogar Wissen von Jedi, welche ihm selbst zwar zu wider war, für seine minderwertige Schülerin ohne seine stolzen Prinzipien aber dennoch gut genug, um ihn vor anderen Lords in gutem Licht erscheinen zu lassen – solange niemand wusste, woher sie diese Informationen bezog. Kela, die zum ersten Mal etwas anderes als die verhasste Macht und den Sith vorgesetzt bekam und dies sogar auf ihren eigenen Körper übertragen konnte, studierte die Schriften und Aufzeichnungen mit größtem Interesse und hütete sie wie ihre eigenen Gefühle.

In täglich mehreren Stunden währenden Aufenthalten in der Bibliothek der Sith und ebenso intensiven Meditationen versierte sie die verschiedenen Techniken, lernte und abstrahierte Gesetze und Regelmäßigkeiten. Scathaar versuchte darauf zu achten, sie nicht allzu sehr von der Praxis fern zu halten, doch er kümmerte sich in letzter Zeit öfter um seinen zweiten Schüler Valék, welchen er in den Künsten der Telepathie unterwies. Keilara war interessiert genug, um eigenständig zu lernen und so blieb sie für den Großteil der Jahre bis zum Alter von sechzehn unbehelligt, sah man von monatlichen Missionen zusammen mit ihrem Meister und Valék ab, bei welchen sie noch immer hauptsächlich wider Willen handelte.


Tiefer in die Dunkelheit Bearbeiten

Keilara lernte die Funktionsweisen und Wirkungen der verschiedenen Hormone ihres Körpers, wie sie sich auch die verschiedenen Bereiche im Gehirn auswirkten und welche Eiweiße in den Zellen zu bestimmten Ergebnissen führten. Sie erkannte den Sinn von Körperfett und dass sie in der Welt, in der sie eigentlich nie Hunger leiden musste und sich immer ausreichend warm kleiden konnte keine Verwendung dafür hatte, so dass sie sich nach ihren eigenen, verträumten Schönheitsvorstellungen 'formen' konnte. Hätte sie damals bereits gewusst, dass sie sich damit mehr schaden als helfen würde, hätte sie davon vermutlich die Finger gelassen.

Keilara hatte gerade angefangen, sich in ihrem aufgewerteten Körper wohl zu fühlen, als auch Scathaar die Veränderung wahr nahm und den Reizen der Frau erlag. Kela hatte nie geplant, mit den Waffen der Frau zu kämpfen und den Sith vielleicht sogar zu manipulieren, den Spieß umzudrehen, und so war sie vollkommen unvorbereitet, als der Sith Lord nach einem Übungskampf in ihr Quartier eindrang und sie vergewaltigte.

Traumatisiert von diesem Erlebnis versuchte sie sich noch in der selben Nacht das Leben zu nehmen: Sie sperrte sich erneut in ihrem Zimmer ein und schnitt sich mit einem Messer die Pulsadern auf. Scathaar, der in den Suizidversuch in der Macht wahrnahm brachte sie auf die Krankenstation und ließ sie behandeln. Die Blutung wurde gestillt und Kela, die nach ihrem Erwachen feststellte, dass sie sich nicht einmal in den Tod flüchten konnte, heilte ihre Sehnen und Muskeln mit ihren erworbenen Kenntnissen innerhalb der folgenden Wochen.

In dieser Trainingsfreien Zeit versuchte sie die Fettanlagerung rückgängig zu machen, aber Scathaar durchschaute ihren Plan und erklärte ihr, die Hoffnung er würde von ihr ablassen, wenn sie sich hässlich entstellte, wäre unbegründet. Am Ende entschied sie sich dann dafür, lieber ihren schönen Körper zu behalten, mit dem sie sich wenigstens manchmal wohl fühlte, als wenn sie überhaupt nichts mehr gehabt hätte, was ihr am Leben gefiel.

In den folgenden zehn Jahren versuchte sie sich nach beinahe jeder Vergewaltigung das Leben zu nehmen, doch je versierter sie in ihren körpermanipulativen Fähigkeiten wurde, je besser sie ihren Körper kennen lernte, desto häufiger und heftiger griff ihr Lebenserhaltungstrieb und zwang sie, die Wunden wieder zu schließen. Sie behielt lediglich die Narben zurück, als Mahnmal ihres unfreiwilligen Aufenthalts in einer Welt voller Schmerz und Hass.

Mit dem Erstarken ihrer Fähigkeiten baute sich allerdings nicht nur ihr Lebenserhaltungstrieb weiter aus: Sie erkannte mit der Zeit, dass keiner der anderen Sith-Schüler so spezialisiert war wie sie und freute sich im geheimen über diese Abgrenzung. Sie wurde individualistischer und eigenwilliger, kopierte das arrogante Verhalten der Sith und gab es an diese zurück, verließ sich zunehmend auf ihre Instinkte und stellte diese mit der Macht in ein Gleichgewicht. Sie gab den Sith den Hass und die Wut die sie haben wollte, wurde wilder und wilder, bis sie in Übungskämpfen mit beinahe animalischem Blutrausch zuschlug, was nicht selten den äußerst blutigen Tod ihres Kontrahenten zur Folge gehabt hätte, hätten nicht mehrere Aufsichtspersonen sie zurück gedrängt. Zu ihrer größten Zufriedenheit stellte sie fest, dass man sie zunehmend zu fürchten begann, was ihr nur allzu gelegen kam, da sie sich auf diese Weise so viele Sith wie möglich vom Leibe halten konnte, oder sie zumindest nötigen Respekt zollen ließ. Man begann sie als Wahnsinnige zu sehen und sie nahm diese Rolle nur zu gerne an und baute sie weiter aus.

Von ihrem Meister Scathaar erntete sie dafür zwar weniger Foltermaßnahmen, leider aber auch ein gesteigertes Interesse in ihre Person, was in gehäuftem unfreiwilligen Beischlaf resultierte.


Der Marka Ragnos-Coup Bearbeiten

Die Akademie auf Korriban war nicht wie man vielleicht glauben mochte von einem Sith regiert und geleitet sondern von mehreren Lords wie Darth Scathaar, die sich um die Vorherrschaft bemühten. Man bemühte sich bereits seit Jahrhunderten darum seine Kontrahenten gegenseitig auszustechen, zu hintergehen, hinterrücks zu ermorden und bei all dem selbst möglichst lange am Leben zu bleiben, um es irgendwann auf den Thron zu schaffen. Und am Ende war es noch nicht einmal klar, ob die anderen Lords vor demjenigen Knien würden, der das scheinbar unmögliche schließlich vollbringen würde. Daher erschien es Scathaar als klüger einen Herrscher zu finden, der alle Sith einen konnte und als derjenige, welcher ihm zu seiner Macht verholfen hatte einen sehr hohen Rang einzunehmen. Dieser noch unausgereifte Plan nahm seine Gesalt in Form des Sith-Geistes von Marka Ragnos an, der sich in seinem Grab manifestierte. Von ihm erhielt Scathaar die Anweisung einen geeigneten Wirt sowie ein entsprechendes Holocron zu finden und in sein Grab zu bringen.

Kela war nun 26, als sie mit Scathaar und Valék nach Yavin IV reisten, wo sie in den alten Massassi-Tempeln nach dem Artefakt suchen wollten. Unglücklicherweise trafen sie in den verfallenen Gemäuern auf einen weiteren Anhänger ihres Ordens, der das Relikt für sich beanspruchen wollte: Darth Tyrannus. Scathaar überließ wie üblich seinen Schützlingen den Kampf und verschwand plötzlich ohne ein Wort. Valék, dem die Absenz seines Meisters am Selbstvertrauen schadete, unterlag nach einem schnellen, aber schmerzlosen Kampf gegen Count Dooku. Kela, vom Blutgeruch ihres Kameraden in Kampfrausch gebracht, konnte daraufhin den schon angeschlagenen Sith-Lord töten und das Holocron erbeuten. Das erste Mal stolz auf einen Toten durch ihre Hand (schließlich handelte es sich dabei ja um einen Sith) kehrte sie nach Korriban zurück und präsentierte ihre Errungenschaft. Doch Scathaar war so vertieft in seinen Plan dass er es ihr kommentarlos abnahm. Weder fragte er nach Valéks Verbleib noch nach Dooku, was Kela schnell wieder in ihre Welt von Hass und Wut gegen die Sith zurückholte.

Ihr Meister hatte während ihres Kampfes die Padawan Trillian Soral gefangen genommen und hatte nun vor, sie bei dem Wiedererweckungsritual zu opfern. Des weiteren hatte sich ein anderer mächtiger Sith-Lord namens Sajuuk eingefunden, welcher sich bereiterklärt hatte, dem großen Marka Ragnos als Wirt zu dienen. Alles war vorbereitet und die Zeremonie begann, als sich alle Sith mit Kela verbanden, die mit ihrem Hass und ihrer Wut ein Musterbeispiel der Sith geworden war und so die Energien der Dunklen Seite auf bestmögliche Weise durch das Holocron, den Wirt, den Geist des Marka Ragnos sowie dessen Szepter zu kanalisieren, welches als Fokus fungieren sollte. Doch eine mächtige Erschütterung (nicht in der Macht!) störte die meditative Stimmung, als Jedi-Meister Mace Windu seinen Jäger in den Tempel und bis hinunter zur Grabkammer steuerte. Es entbrannte ein Kampf, bei dem einige Sith starben, ehe sie ihn schließlich am Boden festnageln konnten.

Doch wie nicht anders zu erwarten war, kam der Jedi nicht alleine, denn plötzlich wimmelte es in der ganzen Grabkammer von Jedi und die größte Schlacht der vergangenen Jahrhunderte zwischen Jedi und Sith entbrannte. Der Übertragungsversuch von Marka Ragnos Geist in den Körper von Sajuuk scheiterte teilweise, da Scathaar das Holocron zerstörte und damit die Verbindung unterbrach, so dass nun beide Persönlichkeiten in dem Wirt hausten. Während der Schlacht geriet Kela an einen Kontrahenten, der ihr an Fähigkeiten und Ausrichtung in der Macht genau ebenbürtig zu sein. Wie sie später erfahren musste, handelte es sich dabei um ihre alte Liebe aus Kindertagen Shastern, den sie zu diesem Zeitpunkt das letzte Mal lebend sah.

Sajuuk-khar (wie er sich nach der Vereinigung mit Marka Ragnos nannte) verschwand nach dem Kampf mit den Jedi und die Vorherrschaft auf Korriban blieb weiterhin ungeklärt.


Im Dienste des Imperiums Bearbeiten

Nach dem Scheitern seines Plans musste sich Scathaar sehr schnell nach einer anderen Möglichkeit umsehen, wie er eine Vormachtstellung in der Akademie aufrechterhalten konnte, denn dass der gedankliche Ansatz vom Grunde her stimmte, hatte ihm die Situation während des Rituals klar gemacht. Also arrangierte er einen Kontakt zum Imperium und setzte einige Leute unter Druck, bis er schließlich aushandeln konnte, dass auf Korriban imperiale Ritter und Inquisitoren – allesamt machtbegabt – ausbilden durften. Dies brachte ihm zudem den Schutz des Imperiums und einen schützenden Sternenzerstörer im Orbit ein. Mit den Sturmtruppen des Imperators im Rücken hatte er nun bis auf weiteres seine Autorität auf Korriban untermauert. Seine Schülerin wurde zur Ausbilderin für die vielen Anwärter und entwickelte sehr schnell einen ähnlichen Hass auf das Imperium, wie auf die Sith, da diese sich schließlich gegenseitig deckten.

Im Alter von 28 Jahren folgte Kela ihrem Meister erneut nach Yavin IV, wo sie bald nach ihrer Landung auf die ehemalige Jedi Reva stießen. Scathaar ließ Kela für sich antreten und beobachtete den Kampf, während er Reva mit Schmähungen bewarf, die in der Sith jedoch leise Hoffnungen aufkeimen ließ. Denn sie hatte noch nie davon gehört, dass man tatsächlich aus diesem Leben als Sith ausbrechen konnte. Von diesem Punkt an hatte sie kein Interesse mehr daran, gegen Reva zu gewinnen und ließ sich zurückdrängen. Scathaar enttäuscht über diese Entwicklung griff schließlich zusätzlich ein und von den vereinten Kräften wurde die blinde Frau beinahe getötet, wäre nicht ein weiterer Dunkler Jedi namens Raiden eingesprungen, der die Jedi schließlich rettete.

In den folgenden vier Jahren unternahm sie immer mehr Aufträge auch für das Imperium und knüpfte einige Kontakte zur Unterwelt auf Coruscant, Nar Shaddaa und Tatooine, lernte die Gebären und Gebräuche in diesem Metier und wie man seine Identität am besten verheimlichte, wenn dies nötig wurde. Sie begann davon zu träumen, all das Wissen bei einem Ausbruch aus der Welt der Sith gebrauchen zu können, in den Schatten zu verschwinden und unterzutauchen. Ihre Flucht nahm vor ihrem geistigen Auge Gestalt an, aber sie wagte nicht einen einzigen Versuch auszubrechen und kehrte immer wieder zurück – die Macht Scathaars über sie und ihre Furcht vor ihm waren über die Jahre viel zu groß geworden.


Der Funken der Hoffnung wird zur Flamme der Unabhängigkeit Bearbeiten

Kela war 32 Jahre alt, als Scathaar das erste Mal den Verdacht äußerte, sie könne gegen ihn vorgehen. Er wisse um ihre untreuen Gedanken und er werde es nie zulassen, dass sie sie in die Tat umsetzen kann. Sie reagierte verächtlich und nannte ihren Meister einen Narr, dass er so von ihr dachte, aber da die Anschuldigung ins Schwarze traf, wurde sie in ihren Bestrebungen und dem geheimen Enthusiasmus bezüglich dieses Themas dennoch gebremst.

Scathaar nahm sie anschließend mit auf eine Mission in den Katakomben von Onderon, wo er weitere Holocrone zu finden hoffte. Sie trafen auf einen alten Schrein von Freedon Nadd und einen Falleen, den Jedi-Meister Nexaris, welcher Scathaar zum Duell forderte. Dieser nahm die Herausforderung siegessicher an, hatte er den anderen doch schon einmal auf Felucia besiegt. Doch Scathaar zeigte sich in diesem Kampf äußerst unbedacht, da er mehrere Steine aus der Wand und der Decke gegen seinen Feind riss, die schlussendlich die Statik des Gemäuers beeinträchtigte.

Als ihr Meister dies erkannte, versuchte er zu fliehen, aber Nexaris versperrte ihm den Weg und zwang ihn erneut zu kämpfen. Nach einem weiteren Schlagabtausch konnte der graue Jedi den Schwertarm des Sith abtrennen und den Kampf somit für sich entscheiden. Er ließ Kela unbehelligt und verließ die beiden Sith, während um sie herum die Katakomben begann einzustürzen.

Kela folgte aus Gewohnheit dem Hilferuf ihres Meisters und trug ihn aus dem Saal, während die Worte des grauen Jedi in ihr den Hoffnungsfunken nährten. Mitten auf einer schmalen, geländerlosen Brücke erkannte sie, dass der Weg in die Unabhängigkeit nun frei war und sie nur loslassen musste, um sich von dem Leben voller Schmerz zu verabschieden. Also ließ sie Scathaar los, welcher sie aber noch mit sich in den Tod ziehen wollte. Also trennte sie mit ihrem eigenen Lichtschwert seinen zweiten Arm ab und entließ ihn in die Dunkelheit, schleppte sich mit Mühe und Not aus den einstürzenden Katakomben und stahl sich als blinder Passagier auf den erstbesten Transporter weg vom Planeten.

So landete sie auf unwissend auf Manaan und irrte auf den Straßen nahe des Raumhafens umher, als sie von Reva aufgegriffen wurde, die dank der letzten Begegnung nicht gut auf sie zu sprechen war. Nexaris unterband einen drohenden Kampf und versuchte die blinde Jedi aufzuklären, als er auf einen Verfolger aufmerksam wurde. Dann kam es zum Kampf mit drei gerüsteten und farblich abgegrenzten Krieger mit Machtfähigkeiten, bei dem sie selbst und auch Nadan Quirl, eine Begleiterin der Jedi, eingreifen mussten. Noch ehe es zu einem blutigen Ende kommen konnte, marschierten die Sicherheitskräfte Manaans – insgesamt 5000 Droiden – auf und konnten die Jedi gefangen nehmen, während Kela in die Abwasserkanäle flüchtete.

Als sie aus diesen wieder hervor kletterte traf sie auf ein weiteres bekanntes Gesicht: das der Jedi Trillian Soral, die sich mittlerweile Ritter nennen durfte. In der nicht allzu vagen Vermutung, sie stünde mit Nexaris in Kontakt berichtete Kela ihr und ihrem Schüler Andrej Ryan von den Geschehnissen und half ihnen dabei, in das Gefängnis einzubrechen und die Jedi zu befreien, was von der Tatsache vereitelt wurde, dass die Jedi bereits freigelassen wurden. Dies war der Zeitpunkt an dem der junge Ryan sie zum ersten Mal auf eine Wiedererweckung seines toten Bruders Ben ansprach. Damals lehnte sie jedoch wohlweislich ab.

Als sie gemeinsam zur Nadan Quirls Schiff der Bounty Hunter kamen, war diese bereits vor Ort und ließ sich Kolto aufladen. Sie wollten gerade starten, als sie von einem Sith namens Skyrek Seleucus aufgehalten wurden. Kela versuchte die Situation zu entschärfen und den Mann abzuwimmeln, aber das anfängliche Wortgefecht zwischen ihm und Nexaris artete in einen weiteren Kampf aus, der erneut die Sicherheitskräfte auf den Plan rief. Während der Sith inhaftiert wurde, waren die anderen gezwungen den Planeten zu verlassen, was ihnen ohnehin gelegen kam.


Die Flamme der Unabhängigkeit kommt zum Feuer der Rebellion Bearbeiten

Auf dem Weg nach Azure, wo Nadan das Kolto abliefern wollte, kam es auf dem Schiff zu einigen Spannungen zwischen den Passagieren. Andrej versuchte die anwesenden der Reihe nach für seine Absichten zu gewinnen und als Kela ihn auf seine dunklen Energien ansprach bedeutete er ihr, dass sie unter den Jedi eigentlich nicht willkommen war. Revas und Nadans abweisendes Verhalten veranlassten sie dazu, dem ganzen glauben zu schenken, worauf hin sie sich gekränkt in ihr Zimmer zurückzog. Nachem die Captain des Schiffs den Jedi aufgrund des gehäuften Streits an verschiedenen Orten im Schiff Säuberungsdienst zugeteilt hatte, traf Kela Trillian im Speisesaal, half ihr beim Schrubben, woraufhin die Jedi ihr erklärte, dass sie Kela eine Chance geben würde zu zeigen, dass sie keine Sith mehr war. Daraufhin konnte sie nicht umhin, sich ihr zu öffnen und zum ersten Mal auszusprechen, was ihr in den vergangenen 25 Jahren widerfahren war. Neben Nexaris, der sich ebenfalls schon für sie eingesetzt hatte, wurde Trillian somit zu einer potentiellen Freundin und zum zweiten Wesen, an das sie sich klammern würde, um ihr neues Leben zu beginnen.

Auf Azure angekommen, durfte sich Kela neu einkleiden und erklärte sich dann bereit, Nadan bei einer Mission für die Allianz der Rebellen zu unterstützen – zumal die gesamte Jedi-Gruppe sie begleitete und sie keinen Grund sah von Nexaris oder Trillians Seite zu weichen. Begleitet wurde die Truppe von einer Elite-Einheit unter Leutnant Redsuns Kommando. Ziel des Einsatzes war es eine geheime Schatzkammer des Imperators ausfindig zu machen und dort Informationen über eine neue Superwaffe zu sammeln. Da sie nichts genaueres wussten, reiste die Gruppe zuerst nach Nar Shaddaa, wo Kela über einen ihrer Kontakte in die Unterwelt nach jemandem umhörte, der etwas zu diesem Thema sagen konnte. Es musste wohl der Wille der Macht sein, dass sich eine solche Person aktuell auf Nar Shaddaa befand und zusammen mit Nadan wurde ein Treffen mit Phönix, einer Agentin der Schwarzen Sonne abgehalten, die sich bereiterklärte die Gruppe zu begleiten, da sie die Koordinaten nicht verkaufen wollte. Als sie zu dem Transporter zurückkehrten hatte Trillian bereits ein neues Mitglied, ein siebenjähriges Straßenmädchen namens Freia Crown, entdeckt, auf die Phönix wohl auch nicht gut zu sprechen war. Außerdem stießen Revas Gemahl Raiden und ihre gemeinsame Tochter Keira hinzu.

Nichts desto trotz manövrierte die Agentin der Schwarzen Sonne den Trupp der Rebellen zu einem Planeten namens Wayland, der sich irgendwo im äußeren Rand befinden musste – aber der Planet war aus den Sternenkarten getilgt und war so ideal für den Imperator um seine Schätze zu verbergen. Sie landeten in einem Wald, ließen Freia mit Revas Tochter Kreia zurück und mussten zwei Tage zum Mount Tantiss laufen, in welchem die Imperialen ihre Station verborgen hatten. Dort stellten sie bei einem Angriff einiges Rudels Garrels fest, dass ihnen die Fähigkeit die Macht anzuwenden genommen worden war, so dass sich die alliierten Verbände mit ihren schweren Waffen noch als die effektivsten Kämpfer erwiesen. Meister Nexaris machte eine Spezies namens Ysalamiri für die Absenz der Macht verantwortlich und riet der Gruppe möglichst zügig weiter zu reisen.

Als sie am Berg angekommen waren, fanden sie eine Gruppe toter Sturmtruppen, die eindeutig nicht den Tieren der Umgebung zum Opfer gefallen waren. Der Rebellen-Trupp wählte dennoch den Eingang durch den Müllschacht und erlange somit Zutritt zu der imperialen Station. Wenig später hatten sie einen Offizier gefangen genommen und zu einem Raum entführt, der groß und ohne weiteren Ausgang – laut Grundrisszeichnung des Gebäudes – war und somit auf eine Nutzung als Schatzkammer schließen ließ. Andrej zwang den Offizier die Tür zu öffnen und töte ihn daraufhin, womit er die Gruppe nur noch mehr gegen sich aufbrachte.

Nun traten sie in einen Kontrollraum, welcher nach Nadans Überprüfung zur Koordination von Klonvorgängen genutzt worden war. Während der Durchquerung des Klonhallen öffnete Andrej einen der Spartii-Zylinder und befreite somit einen Klon namens Joruus C'Baoth, der allerdings schreiend in der Dunkelheit verschwand. Auf der anderen Seite der Halle durchquerten sie eine weitere Tür und folgten einer Brücke über eine riesige Felsspalte zu der eigentlichen Schatzkammer. Während der Durchsuchung stellten sie schließlich fest, dass es hier sogar noch einen Wohnbereich gab, der vor kurzem noch genutzt worden war. In diesem Moment bemerkten sie, dass die Brücke über die sie gekommen waren verschwunden war und auf der anderen Seite ein Mann in dunkler Robe stand, der eindeutig der Dunklen Seite zugehörig war.

Als man Nadan um Hilfe rief, machte die Gestalt auf dem Absatz kehrt und verschwand in den Klonhallen, dicht gefolgt von den anderen Machtbegabten. Aber der dunkle Wächter erreichte den Kontrollraum zuerst, tötete zwei Rebellen und sperrte seine Verfolger in den Hallen ein, ehe er den Saal mit Giftgas fluten ließ. Daraufhin musste die Gruppe zurück in die Schatzkammer fliehen. Dabei wurden Andrej und Kela von den anderen getrennt und sie entdeckten den Sinn der Klonanlagen: Der Imperator hatte versucht hier die Jedi-Generäle nachzuzüchten, was aus irgendeinem Grund nicht geklappt zu haben schien. Kela erkannte in einem der Zylinder ihren Kontrahenten von Korriban und ihre ehemalige Jugendliebe Shastern wieder und verfluchte die Wege der Macht und die Ungerechtigkeit der Welt aufs neue. Andrej, der Unterdessen den Klon seines verstorbenen Bruders entdeckt und befreit hatte, traf die ehemalige Sith in einem äußerst aufgewühlten Zustand an und nutzte die Situation aus, um sie für seine Sache zu gewinnen. Ohne groß nachzudenken willigte sie ein.

Zurück in den Wohnräumen des Wächters oberhalb der Schatzkammer, welcher vom Giftgas durch die breite Schlucht getrennt war, trafen sie auch den befreiten Klon Joruus C'Baoth an, welcher sich bereit erklärte bei dem Ritual zu assistieren, wenn man ihn als Gegenleistung aus diesem Gefängnis half. Zusammen mit Trillian vollführten C'Baoth, Andrej und Kela das Ritual, mit welchem sie Ben Ryans Geist in seinen Klonkörper transferierten. Doch nach Abschluss des Rituals geriet Andrej erneut stark in die Kritik von Nexaris, Reva und Raiden, welche in diesem Vorhaben von Anfang an ein Verbrechen gegen die Macht gesehen hatten. Erst dadurch wurde Kela ihr Fehlverhalten klar und sie gab reuevoll klein bei.

Da ein Luftzug in der Felsspalte darauf schließen ließ, dass ein Weg nach draußen bestand, begann die Gruppe trotz eines verletzten Soldaten im Schlepptau mit dem Aufstieg in höheres Gelände, wo sie schließlich in einen Höhlenausgang fanden. Mittlerweile waren sie erschöpft und müde, als sie auf die Kommunikationszentrale stießen, von welcher sie weiter nach unten kommen und aus dem Gebäudekomplex fliehen wollten. Doch hier erwartete man sie bereits: Die seltsam gerüsteten, machtbegabten Krieger waren in die Bounty Hunter eingebrochen und hatten Freia gefangen genommen, welche nun als Geisel diente. Man verkündete den Machtbegabten sowie den Rebellen, dass eine Rückkehr der Scavanger in diese Galaxie bevorstand und sie nun hier den Tod finden würden. Es brach ein Kampf aus, bei welchem der Großteil der Rebellen sowie die Schwarze Sonne Assassine Phönix getötet wurden und Nexaris sich für Reva opferte. Kela bekam dies jedoch nicht mehr mit, da sie sich beide Beine an mehreren Stellen brach und von den Schmerzen in die Ohnmacht getrieben wurde.

So bekam sie auch nicht mit, dass C'Baoth, der vor dem Kampf mit den Scavangern geflüchtet war den Wächter des Imperators aufhielt um den Jedi und Rebellen zur Flucht zu verhelfen, genauso wenig wie Andrej den letzten Rebellen selbst tötete und aufgrund eines Streits mit seinem Bruder und seiner ehemaligen Meisterin Trillian alleine in einem imperialen Shuttle den Planeten verließ. Man erzählte ihr auch erst nach ihrem Erwachen, dass die Mission eigentlich gescheitert war, da man die eigentlichen Pläne der geheimen Waffe nicht gefunden und dabei einen ganzen Elite-Trupp der Rebellen verloren hatte.


Selbstfindungsprozesse im EisBearbeiten

Nachdem nun Andrej fort war und Phönix sowie Meister Nexaris auf Azure bestattet wurden, verließen Freia und Ben Ryan die Gruppe. Nur Reva hielt es für angemessen, sich von ihrer Freundin Trillian zu verabschieden, ehe sie mit Raiden ins Exil ging. So begleiteten Trillian und Kela Nadan nach Geonosis, die dort ihre Zukunft weiterverfolgen wollte. Kela erfuhr aus einer Kartei der nach Dantooine als vermisst gemeldeten Jedi, dass ihr Jugendfreund Shastern dort gestorben war, was ihr einen erneuten Schlag versetzte. Also klammerte sie sich an das einzige, was sie noch als positives in ihrem Leben empfand: Trillian. Die hatte vor sich einen langersehnten Traum zu erfüllen: den Bau eines eigenen Lichtschwerts, zumal ihr letztes im Kampf gegen die Scavanger irreparabel beschädigt worden war.

Nachdem sie den Rebellen ungewollt einen Monat lang auf der Tasche lagen, wurden sie schließlich nach Nar Shaddaa mitgenommen, wo sie bei einer Piratenbande anheuerten. So verdienten sie sich in den folgenden sieben Monaten genügend Geld um einen nahezu schrottreifen YT-1300 günstig über einen Schieber zu erstehen. Sie stiegen aus dem kriminellen Geschäft aus und konnten endlich eigene Pläne verwirklichen. Als erstes reisten sie nach Ilum, wo Trillian in einer zweiwöchigen Meditation ihr erstes eigenes Lichtschwert bauen konnte. Kela unterdessen erinnerte die Eislandschaft und die Einsamkeit, während sie auf Trillians Rückkehr wartete, an ihre alte Heimat Mygeeto und in ihr keimte der Wunsch heran, dorthin zurück zu kehren und ein Leben ohne Krieg, Mord und Tod zu führen. Sie erklärte ihrer Freundin ihren Wunsch und so reisten sie nach Kailash (Stadt in Mygeeto).

Dort angekommen erklärte sie ihrer Jedi-Gefährtin die Welt in welcher sie in den ersten sieben Jahren aufgewachsen war und zeigte ihr den Ort, an dem ihre Eltern gestorben waren. Trillian war sehr schnell davon überzeugt, dass dieser Ort für Kela gänzlich ungeeignet war, da sie sich schwerlich etwas trostloseres vorstellen konnte. Sie versuchte Keilara dazu zu überreden, stieß jedoch auf taube Ohren. Schlussendlich stellte sie das Ultimatum, nach drei Tagen abzureisen. Am dritten Tag schließlich entdeckten sie einen verborgenen Kellerverschlag, in welcher Kela eine seltsame Rüstung (die Echani-Rüstung ihrer Mutter) fand und diese mitnahm. Als sie wieder zurück ins Erdgeschoss kamen, wurden sie bereits von zwei verwilderten Männern und einem Lurmen erwartet, welche sie zu einer 'Kristallpalast' genannten Zitadelle geleiteten. Während dessen erkannte Kela in den dubiosen Begleitern ihre Kameraden aus Kindertagen und versuchte Trillian zu beruhigen, der die Situation überhaupt nicht behagte.

In den verfallenen Gemäuern wurden sie dann vor eine alte, machtsensitive Lurmen gebracht, welche die Position der Stammesmutter und weisen Frau einnahm. Sie schien über Kelas Leben in den vergangenen 25 Jahren Bescheid zu wissen und auch von Trillians eigenen Problemen mit Andrej, was von beiden nicht sonderlich gut aufgenommen wurde. Die Lurmen namens Murtak eröffnete Kela, dass ihre Vorstellung von einem friedlichen Leben auf Mygeeto nicht von Erfolg gekrönt sein würde, solange sie sich nicht mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzte und nach eigenem Ermessen das erbrachte Leid wieder aufwog. Sie trug ihr auf ihre Kriegerseele zu heilen und ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben, ehe sie hierher zurückkehren konnte, während Trillian im geheimen ihren Fortschritt überwachen sollte.

Kela, die von dieser Idee zwar alles andere als begeistert war, sich aber dennoch dazu entschloss den Weisungen der Lurmen folge zu leisten, kam mit Trillian in dem Punkt überein, dass der galaktische Bürgerkrieg ein geeigneter Konflikt war, um die Seele eines Kriegers zu heilen, genauer noch, dass es für beide wieder Zeit war zu der Allianz der Rebellen zurück zu kehren – wo Trillian als eine letzte Vertreterin ihres Ordens für die Wiederherstellung der Republik und gegen Imperium und Sith kämpfen wollte.

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