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Trillian Soral
Trillian Soral
Beschreibung
Spezies: Mensch
Geschlecht: Weiblich
Haarfarbe: Schwarz
Augenfarbe: Dunkelbraun
Körpergröße: 1,82 Meter
Besondere Merkmale: Ziemlich groß
Biographische Daten
Geburtsdatum: 36 VSY
Todesdatum: -
Heimat: Coruscant
Beruf/Tätigkeit: Jedi-Ritter
Meister: Ben Ryan
Padawan:
Spezialgebiet: -
Bewaffnung:
Zugehörigkeit:

Aussehen Bearbeiten

Größe, Gewicht, Statur: Bearbeiten

Trillian ist 1, 82 Meter groß und wiegt um die 71 Kilogramm. Dabei ist sie äußerst muskulös und drahtig gebaut. Sie hat eine geringe Oberweite und ein schmales Becken, die ihren schlanken Körper eher jungenhaft scheinen lassen, woran auch ihre langen Beine nichts ändern können.

Hauttyp, Haar, Frisur: Bearbeiten

Trillian hat einen sehr hellen und reinen Teint, der ihre Haut an Porzellan erinnern lässt. Im Kontrast dazu steht ihr seidiges, schwarzes Haar, das ihr glatt bis zum Nacken fällt und das sie in Kombination mit einem fransigen Pony trägt.

Augen: Bearbeiten

Obwohl relativ groß für eine Menschenfrau, wirkt Trillian eher durchschnittlich und unscheinbar. Ihre Körper geizt mit weiblichen Rundungen und ihr schimmerndes Haar trägt sie kurz genug, damit es unauffällig bleibt.

Ihre großen, dunkelbraunen Augen fallen jedoch aus diesem Muster heraus. Sie sind von langen, dichten Wimpern umrahmt und von schmalen geschwungenen Augenbrauen überdacht. Obwohl Augen in einem so dunklen – bei Trillian fast schwarzem - Ton meistens ruhig und unbewegt wirken, sprüht der Blick der jungen Frau vor Aufmerksamkeit und Lebendigkeit, was vermutlich das Ungewöhnlichste an ihrem Äußeren ist.

Gesichtszüge Bearbeiten

Trillian hat ein fein geschnittenes Gesicht mit weichen, kindlich anmutenden Gesichtszügen. Dazu passend hat sie eine kleine, gerade Stupsnase und einen leicht geschwungenen Mund, der zwar nicht mit sinnlichen, vollen Lippen, aber dafür mit einem breiten, sympathischen Lächeln punkten kann.

Kleidung: Bearbeiten

Meistens trägt Trillian eine dunkle bläulich graue Tunika, mit creme-weißen Säumen, aus einem relativ dicken und damit warmen Stoff, da sie dazu neigt schnell zu frösteln. Obwohl ihr das Kleidungsstück bis über ihre Knie reicht, handelt es sich noch immer um eine Tunika. Daher weist sie einen weiten V-Ausschnitt und einen langen Schnitt an der rechten Seite von Trillians Beinen auf, sodass die junge Jedi immer noch etwas darunter trägt, das ihren Oberkörper und einen Teil ihrer Oberschenkel bedeckt. Dies ist manchmal ein Trainingseinteiler, manchmal ein Shirt mit einer enganliegenden, sehr kurzen Hose, alles immer in grau, schwarz oder weiß.

Zusammengehalten wird die Tunika durch ein breites Band oder Tuch um ihre Taille, das meistens creme-weiß (manchmal aber auch blasslila) ist. Dazu trägt die junge Jedi hohe, schwarze Sandaletten mit breiten 7-Zentimeter-Absätzen, die zwar eher für urbanes Gelände geeignet sind, ihr dort jedoch auch genügend Halt gewähren, sollte es zu brenzligen Situationen oder Kämpfen kommen.

Da diese Kleidung schlicht und unauffällig ist, ist sie genau das, was Trillian braucht, wenn sie sich in Städten aufhält, jedoch eher ungeeignet, wenn sie weiß, dass es sie in die Wildnis verschlägt oder wenn es wichtiger ist für einen Kampf gerüstet, als unauffällig zu sein.

Für solche Situationen besitzt Trillian dunkle, flache Stiefel, eine blau-schwarze Hose und einen gleichfarbenen Pullover – alles aus wasserabweisendem, robustem Material. Dazu gehört eine matte dunkelgrüne Weste, in die eine einfache, leichte Panzerung eingenäht ist und die mit einem hohen Kragen den Nacken zumindest in Maßen vor Angriffen von hinten zu schützen vermag. Zudem sind in die Weste zahlreiche Taschen eingenäht, in die sich Ausrüstung und Nahrung für mehrere Tage verstauen lässt.

Besonderheiten: Bearbeiten

Über Trillians makellos wirkende, blasse Haut ziehen sich auf ihrem Körper mehrere Narben. Aufgrund der guten medizinischen Versorgung, die sie als Jedi genossen hat, sind die meisten davon äußerst gut verheilt und ziehen sich als weiße schmale Linien über ihren Körper, jedoch nicht alle.

Die auffälligsten und Größten sind hierbei zwei sich kreuzende Narben zwischen ihrem Nacken und ihrem Rücken. Eine ist 40 Zentimeter lang und zieht sich nicht ganz gerade von ihrem Nacken an ihrem rechten Schulterblatt vorbei bis zu ihrer rechten Seite. Die andere verläuft senkrecht von ihrem Nacken knapp neben der Wirbelsäule ihren Rücken hinunter und ist 17 Zentimeter lang. Eine Andere findet sich an ihrem linken Bein, sie ist ungefähr 5 Zentimeter lang und zieht sie quer über die Innenseite ihres Oberschenkels.

Darüber hinaus hat Trillian noch einige weitere kleinere Narben an Armen und Beinen, die sowohl von Kämpfen, als auch von Stürzen und von ihrem Lichtschwertraining stammen, darunter eine Kreisrunde auf ihrem linken Schulterblatt, die von einem Treffer von einem zu hoch eingestellten Trainingslichtschwert aus ihrer Zeit im Jedi-Tempel stammt.

Persönlichkeit Bearbeiten

Innere Einstellung: Bearbeiten

Allgemein Bearbeiten

Trillian folgt den Lehren des Jedi-Ordens aus tiefer Überzeugung, auch wenn sie es sich in schweren Zeiten manchmal gestattet mit ihrem Glauben zu hadern, weicht sie nie davon ab und lässt sich in allen Lebensbereichen vom Kodex der Jedi leiten.

Davon geleitet ist ihre Loyalität der Demokratie und der Rebellion gegenüber. Sie ist davon überzeugt, dass das Imperium ein Übel ist, das beseitigt werden muss. Schon alleine, weil der Imperator ein Sith-Lord und für die Auslöschung des Jedi-Ordens verantwortlich ist, aber auch, weil Trillian den Rassismus und die Unterdrückung des Imperiums ablehnt. Aus diesen Gründen bekämpft sie aktiv das Imperium, in der Hoffnung dass die Jedi kommenden Generationen eine Galaxis hinterlassen können, die trotz aller Fehler von den Grundidealen der Demokratie und der Gleichberechtigung und Freiheit geleitet ist.

Gleichgewicht und Besonnenheit Bearbeiten

Als Jedi strebt Trillian zudem einen Zustand des Gleichgewichts und des Friedens in der Galaxie, in der Natur und im Leben an. Nicht nur, indem sie sich gegen das Imperium erhebt, sondern auch, indem sie versucht Konflikte zu schlichten, wo es ihr notwendig scheint und keine Extreme zu unterstützen. Allerdings vermeidet sie es nach Möglichkeit in Situationen einzugreifen, die sie nicht angehen. Dieses Verhalten ist durch die Art der Jedi begründet sich nur dann einzumischen, wenn ihre Hilfe offiziell erbeten war. Da es nun jedoch keinen Orden mehr gibt, der sie leiten kann, verlässt sich Trillian bei der Frage, ob ihr Eingreifen angemessen ist oder nicht, auf ihren Instinkt und die Macht – und wartet im Zweifelsfall ab und beobachtet passiv das Geschehen, anstatt sich vorschnell einzumischen.

Diese Tatenlosigkeit wird mitunter missverstanden, doch Trillian hat in ihrer Vergangenheit auf die harte Tour lernen müssen, welche Folgen es haben kann sich in Situationen einzumischen, in denen man sich unsicher ist. Daher lässt sie sich in ihrem Handeln (oder eben Nicht-Handeln) nicht beeinflussen.

Falscher Heldenmut Bearbeiten

Viel schlimmer ist es für sie, wenn Menschen unbesonnen handeln und sich Hals über Kopf in Gefahren stürzen, die sie nicht richtig einschätzen können. Trillian ist zwar durchaus bereit sich im Zweifelsfall für andere zu opfern, doch sie hängt zu sehr an ihrem Leben, um es sinnlos wegzuwerfen. Sie kann auch keine Bewunderung für Menschen aufbringen, die dieses Thema weniger zimperlich angehen; dafür hat sie zu viele Personen sterben sehen, die ihr nahe standen.

Das Leben und Hilfsbereitschaft Bearbeiten

Trillian respektiert alles Leben und bemüht sich um Unvoreingenommenheit, Mitgefühl und Fairness. Sie ist von ihrem Wesen her immer bereit Notleidenden und Bedürftigen zu helfen und Ungerechtigkeiten zu bekämpfen.

Allerdings hat sie schon im Laufe ihres Lebens lernen müssen, der Welt mit einer gewissen Desillusioniertheit entgegen zu treten. Sie weiß, dass sie nicht jedem helfen kann und versucht es deshalb in auswegslosen Situationen nicht. Sie weiß, dass man manchmal wenige Leben für viele Leben opfern muss und sie weiß, dass es nicht immer möglich ist jeden so zu behandeln, wie er es verdient hätte. Sie hat gelernt das zu akzeptieren und nicht damit zu hadern, sondern sich auf die Dinge zu konzentrieren, die sie ihrem Bedürfnis entsprechend verändern kann.

Arbeit und Anstrengungen Bearbeiten

Trillian ist ein äußerst disziplinierter, zielstrebiger und fleißiger Mensch. Sie strebt Höchstleistungen im körperlichen, psychischen und charakterlichen Bereich an, weil sie der Überzeugung ist, dass dies richtig ist, wie es der Kodex der Jedi ausdrückt. Sie ist unermüdlich in ihren Übungen und dabei selbstkritisch genug sich realistisch einzuschätzen, dafür übt sie sich täglich in verschiedenen Praktiken.

Allerdings gefällt sie sich in der Rolle der faulen Jedi besser, weshalb sie oft scherzhaft so tut, als fielen ihr ihre Leistungen einfach so zu oder als seien diese nichts Besonderes.

Gelassenheit Bearbeiten

Eine ihrer schwierigsten charakterlichen Übungen ist die Gelassenheit – der einst ungeduldige, hibbelige Padawan hat viel Disziplin und Übung gebraucht, um ihren Charakter derart umzuformen. Doch inzwischen ist es ihr möglich geduldig zu warten und sich die meisten Dinge nicht mehr so zu Herzen zu nehmen, wie sie es einst getan hat.

Ob sie nun stundenlang ausharren muss, bevor sie einen Plan weiterverfolgen kann, oder ob sie von einer anderen Person bewusst gereizt wird, bis auf wenige Schlüsselsituationen ist Trillian nicht aus der Ruhe zu bringen.

Trillians Einstellung zu sich selbst Bearbeiten

Obwohl man aufgrund ihrer Treue zum Kodex der Jedi davon ausgehen könnte, dass sie wie man es von einem Jedi erwartet ein gutes Verhältnis zu sich pflegt und im Reinen mit sich ist, ist dem nicht der Fall.

Schuldgefühle Bearbeiten

Trillian plagt sich seit Jahren mit Schuldgefühlen für die verschiedensten Dinge. Zunächst machte sie sich für den Tod ihres ersten Meisters Tayend Vent verantwortlich, später warf sie sich den Tod ihres zweiten Meisters Ben Ryan vor – beide hatten sich für sie geopfert und waren gestorben, um Trillian zu retten.

Bedingt durch die tiefe Krise, in die der Tod ihres zweiten Meisters sie stürzte, bemerkte Trillian nicht, wie ihr Schüler (und Bruder Ben Ryans) Andrej Ryan sich mit zunehmendem Alter der Dunklen Seite der Macht zuwandte. Dass sie sich geweigert hat zu erkennen, welchen Weg ihr Schüler und bester Freund ging, bis es zu spät war, wirft Trillian sich heute mehr als alles andere vor.

Dazu kommt, dass sie sich von ihm dazu hat manipulieren lassen eine Wiederbelebung durchzuführen, deren Ziel und Erfolg es war Ben Ryan auf einer abenteuerlichen Mission zurück ins Leben zu Rufen. Auch dafür macht Trillian sich Vorwürfe.

Sie glaubt Andrej nicht genügend geleitet und geschützt und damit sein Leben in die Bahnen gelenkt zu haben, in denen es nun läuft, obwohl es ihre Aufgabe als seine Meisterin gewesen wäre genau das zu verhindern.

Umgang mit Schmerz Bearbeiten

Dazu kommt, dass Trillian von ihrem Wesen her noch nie gut darin war, mit Leid umzugehen. Ihre grundsätzliche Frohnatur verbirgt die Unfähigkeit Schmerz so zu handhaben, dass er sich in gesundem Maße abbauen kann.

Stattdessen schiebt sie all ihre Probleme und Dinge, die sie belasten so lange vor sich her, bis sie die Zeit dazu findet, sich um diese zu kümmern, anstatt sie sich zu nehmen, wenn es notwendig und für sie heilsam wäre; nicht etwa, weil sie nicht in der Lage wäre zu erkennen, dass sie sich diese Ruhe gestatten müsste, sondern weil sie die unangenehme Aufgabe vor sich her schiebt und vertuscht, solange sie kann.

Diese charakterliche Schwäche hat sich in ihrer frühen Kindheit entwickelt, in der sie unter den anderen Jünglingen im Jedi-Orden die Erfahrung machen musste, dass die wenigsten der Freunde, die sie mit ihrer fröhlichen und unbeschwerten Art immer schnell gewonnen hatte, noch da waren, wenn es ihr schlecht ging. Dieses Erlebnis hat sie so verschreckt, dass sie begonnen hatte zu versuchen ihre schlechte Laune und ihr Leid vor ihren Freunden und vor sich zu verstecken und auch heute nur schwer davon los kommt; unter anderem, weil sie sich dieser Ursache gar nicht mehr bewusst ist und auch nie genau genug danach geforscht hat, um sich darüber erneut klar zu werden.

Optimismus Bearbeiten

Nichts desto trotz ist Trillian ein fröhlicher, optimistischer Mensch. Dinge, die sie nicht ernsthaft bedrücken, belasten ihr Gemüt nicht lange und sie neigt dazu die positiven Dinge im Leben zu sehen. Obwohl sie selbst dann fast immer unerschütterlich weiterlächelt, wenn ihr gar nicht danach ist, ist ihr Grinsen doch meistens echt.

Einstellung, die nach außen getragen wird Bearbeiten

Trillian ist anderen gegenüber vor allem höflich, respektvoll, freundlich und hilfsbereit, da man sie dies im Orden gelehrt hat. Sie beobachtet ihre Umgebung genau und passt sich daher immer rasch einer Situation an, achtet jedoch weiterhin darauf immer ein gewisses Maß an Höflichkeit zu bewahren, da dies für sie zum Respekt vor einer Person gehört.

Trotz dieser Eigenschaften, behält sie sich ein nahezu unerschütterliches Misstrauen ihrer Umwelt gegenüber vor. Dies hat sich nach dem Verrat ihres Schülers Andrej gebildet. Trillian ist nicht paranoid, doch sie achtet seitdem bei jedem – ob Freund oder Fremder – auf die geringsten Anzeichen von Verrat und lässt niemanden wirklich an sich heran.

Dies lässt sie die Menschen in ihrer Umgebung jedoch nicht spüren, sondern sprüht vielmehr vor guter Laune und Föhlichkeit.

unter Vertrauten: Bearbeiten

Unter Vertrauten und Freunden verhält Trillian sich offener und zugänglicher. Sie achtet weniger auf Höflichkeitsformeln und scheint entspannter, was jedoch nur bedingt stimmt.

Trillians Verhältnis zu Vertrauten ist relativ einseitig. Sie ist zwar jederzeit bereit ihnen zu helfen (und hält genau dies auch für eine ihrer wichtigsten Aufgaben), lehnt es jedoch ihrerseits ab sich ihnen vollkommen anzuvertrauen. Dies liegt sowohl an ihrer Angst abgelehnt zu werden, wenn sie ihre fröhliche Maske fallen lässt, als auch daran, dass sie selbst ihren Freunden und Verbündeten nicht bedingungslos vertraut.

Es ist nur eine sehr kleine Gruppe von Leuten, denen gegenüber sie zumindest Teile ihres wahren Gemütszustandes zu zeigen bereit ist, obwohl sie auch denen nicht mehr vollkommen zu vertrauen bereit ist, da auch Andrej vor seinem Verrat zu dieser Gruppe gezählt hatte.

Deswegen zeigt sie bestimmten Personen immer nur bestimmte Facetten ihrer Selbst, die sie normalerweise vor dem Rest der Welt verbirgt.

Das führt dazu, dass ihre Probleme in den Freundschaften, die sie unterhält, meist kaum angeschnitten werden – selbst wenn der Freund darauf besteht, dass sie sich und ihre Bedürfnisse offenlegt, tut Trillian das in so geringem Maß wie möglich. Sie lässt die Anderen die Hauptrolle spielen und nimmt selbst den Platz der verständnisvollen Freundin ein, die mit Rat und Tat zur Seite steht, aber nie selbst im Mittelpunkt steht.

Auf diese Weise erreicht Trillian zwei Dinge, die ihr in einer Freundschaft äußerst wichtig sind: Sie kann dem anderen helfen und sie muss sich nie selbst wirklich jemandem ernsthaft anvertrauen.

In der Gruppe: Bearbeiten

Trillian hat sich als Jedi ihr ganzes Leben lang bestimmten, ranghöheren Personen untergeordnet und deswegen kein Problem damit in einer Gruppe nicht die führende Rolle einzunehmen. Das ist ihr tatsächlich auch lieber, da sie persönlich sich in der Rolle des Beraters und Beobachters wohler fühlt, als in der des Anführers.

Allerdings wurde sie auch dazu ausgebildet Personen anzuführen, wenn dies aus irgendwelchen Gründen erforderlich sein sollte.

Trillian strebt in Verbänden immer ein möglichst harmonisches und ausgeglichenes Verhältnis aller Mitglieder zueinander an und ist immer gerne bereit zu helfen und zu vermitteln, allerdings drängt sie sich niemandem auf – wenn ihre Hilfe nicht erwünscht ist, akzeptiert sie eine angespannte Situation, sofern diese nicht absehbar einen inakzeptablen Schaden hervorruft.

In Menschenmengen: Bearbeiten

Da Trillian als Jedi und Mitglied der Rebellion von der herrschenden Regierung verfolgt und diffamiert ist, verhält sie sich in Menschenmengen und öffentlichen Plätzen möglichst unauffällig und unscheinbar.

Sie hat als Padawan die Kunst gelernt mit dem Strom zu schwimmen und dabei unauffällig die Umgebung nach etwaigen Fallen abzusuchen und genau das tut sie auch heute, wenn sie unter Menschen geht.

Meistens legt sie sich schon vor dem Ausgehen eine Rolle fest, in die sie im Zweifelsfall schlüpfen kann, sollte jemand sie anhalten oder Interesse zeigen.

Bei Vorgesetzten: Bearbeiten

Trillian ist Vorgesetzen gegenüber äußerst respektvoll und bereit sich ihnen unterzuordnen, da sie es als Jedi nicht anders gewohnt ist. Allerdings vertraut sie bei Nicht-Jedi nicht automatisch darauf, dass diese ihr in Weitsicht und Weisheit tatsächlich voraus sind und hinterfragt deren Befehle durchaus, wenn sie ihr unpassend erscheinen. Außerdem würde sie ihre Überzeugungen kaum auf Anweisung eines höher gestellten Nicht-Jedis aufs Spiel setzen, sondern eher dessen Befehle verweigern.

Anders verhält sich dies bei Jedi-Meistern und –Ratsmitgliedern. Ihre Anweisungen würde sie nicht verweigern oder anzweifeln, sondern sie befolgen oder – wenn Zeit dafür wäre – sich die Hintergründe dieser Entscheidung erklären lassen, wenn sie sie nicht verstünde. Aber selbst, wenn sie sich mit einem höher gestellten Jedi über die richtige Vorgehensweise nicht einigen könnte, würde sie dessen Anweisungen Folge leisten.

Angewohnheiten: Bearbeiten

Albträume plagen Trillian seit ihrem 16. Lebensjahr. Diese standen seit je her in enger Verbindung mit ihren Schuldgefühlen und dem Gefühl zu versagen oder nicht gut genug zu sein und nahmen zu oder ab, je nach ihrer aktuellen Gemütssituation. Mit dem Fall Dantooines nahmen Trillians Albträume so stark zu wie nie zuvor – sie tauchen inzwischen jede Nacht auf. Seit dem Verrat ihres Schülers Andrej träumt sie vor allem von dessen Werdegang als abtrünniger Jedi und vom Verrat durch andere, die ihr Nahe stehen, oder davon, wie sie dabei versagt jemanden zu beschützen.

Aufgrund dieser Entwicklung bringt Trillian nur noch 3 bis 4 Stunden mit Schlaf zu. Da sie wegen der schlechten Träume nicht länger schlafen kann und sich währenddessen auch nicht zu erholen vermag, bringt sie die frühen Morgenstunden mit tiefer Meditation zu, die es ihr sowohl erlaubt Energie und Kraft zu schöpfen, als auch ihre Gedanken und Gefühle zu ordnen.

Allerdings schläft Trillian selten am Stück durch. Vielmehr wacht sie mehrmals nachts auf. Da sie nach ihren Träumen meist zu aufgewühlt ist um direkt weiter zu schlafen, bereitet sich Trillian sofern möglich kleine Mitternachtssnacks zu und isst, um sich etwas zu beruhigen, oder sie schreibt in ihre Gedanken in ihr Tagebuch, bis sie sich soweit beruhigt hat, dass sie sich noch einmal hinlegen kann oder bis sie sich entschließt, dass sie genug geschlafen hat und mit ihrer Morgenmeditation beginnt.

Danach beginnt für Trillian ihr Lichtschwert-Training, mit dem sie immer mindestens eine Stunde zubringt, bevor sie frühstückt. Dabei darf eine Kanne Kaff oder Kaffee nie fehlen, denn die intensive Meditation alleine vermag nicht die letzte Müdigkeit aus ihr zu tilgen. Während sie isst und trinkt liest sie manchmal, was sie nachts in ihr Tagebuch geschrieben hat, da sie sich meistens nicht genau an ihre mitternächtlichen Aktivitäten und Gedanken erinnern kann.

Wann immer sie freie Zeit hat, nutzt Trillian diese um auch später am Tag ihr Lichtschwert- und Machttraining fortzusetzen.

Lebensstil: Bearbeiten

Trillian lebt genügsam nach dem Kodex der Jedi. Sie meditiert und trainiert sehr viel und hat nach dem Fall Dantooines kein festes Zuhause mehr. Stattdessen reist sie mehr oder weniger ziellos immer durch die Gegend, dorthin wo es sie gerade verschlägt.

Wirkung auf Andere: Bearbeiten

Obwohl sie durch ihre Größe und ihre gute Laune durchaus manchmal Aufmerksamkeit auf sich zieht, fesselt sie den Betrachter nicht. Trillian versteht sich darauf mit Kleidung und angepasstem Verhalten so durchschnittlich zu sein, dass etwaiges Interesse an ihr rasch abflaut. Unterstützt wird sie dabei von ihrem unspektakulären Körperbau und der Tatsache, dass ihr Gesicht zwar durchaus hübsch, aber zu unscheinbar ist um wirklich schön zu sein.

Nur gute Beobachter und Menschen, die wissen worauf sie achten müssen, bemerken vielleicht ihre kräftigen, geschmeidigen Bewegungen, die von ihrer ungewöhnlich hohen Körperbeherrschung zeugen – und darauf hindeuten, dass der Schein der Durchschnittlichkeit vielleicht trügt.

Trillians freundliche, angenehme Stimme und ihre aufgeweckten, sanften Augen tragen mit ihrer fröhlichen Art dazu bei, dass sie den meisten Menschen sofort sympathisch ist. Dazu trägt sie meistens Selbstsicherheit, Wärme und Gelassenheit zur Schau, was sie ausgesprochen vertrauenerweckend macht.

Doch gerade ihre Gelassenheit und Sicherheit können bei Menschenkennern den Verdacht erwecken, dass sich hinter ihr auch mehr verbirgt, als man auf dem zweiten und dritten Blick sehen mag. Denn für eine normale Frau ihres Alters ist diese Sicherheit und Ruhe zu untypisch. Aber bei einer Jedi drängt sich der Gedanke auf, dass der von Trillian vorgeführte unbeschattete Optimismus nicht vollkommen echt sein kann, wenn man bedenkt was sie als solche seit der Ausrufung des Imperiums alles durchgemacht haben muss. Und wer so genau hinsieht, dem mag auch der Schatten des immerwährenden Misstrauens in ihrem Blick auffallen.

== Stärken:

Trillian ist eine hervorragende Schwertkämpferin. Sie trainiert wann immer die Gelegenheit sich bieten ihren Körper und ihren Geist und strebt darin so viel Perfektion wie möglich an. Dementsprechend arbeitet sie seit Jahren an ihrer Körperbeherrschung und ihrem Kampfstil, ebenso wie an ihren Machtkräften, die sie speziell auf den Nahkampf hin einsetzt. Im Kampf nutzt Trillian Form II Makashi, wobei sie einige Elemente aus Form V Djem So einfließen lässt. Dabei setzt sie vor allem auf flüssige, präzise Bewegungsabläufe, die die Kraft, die sie in die Schläge investiert optimal ausnutzt. Zudem verwendet sie Tritt- und Schlagelemente aus dem Djem So. Trillian beherrscht Form I Shii-Cho, da sie diese als Jüngling 5 Jahre lang trainierte – so wie es die Ausbildung zur Jedi vorsah. Weiterhin hat Trillian sich so weit mit den anderen Kampfformen beschäftigt, dass Trillian mit ziemlicher Sicherheit eine andere Kampfform der Jedi erkennen kann, wenn sie sie sieht und sich daraufhin deren Stärken und Schwächen in Erinnerung rufen.

Trillian ist von Natur aus ein sehr optimistischer und aufgeschlossener Mensch. Diese positive Grundeinstellung trägt sehr viel dazu bei, dass sie auf andere Menschen sympathisch und vertrauenerweckend wird.

Die Jedi hält unerschütterlich an den Lehren ihres Ordens fest und hat sie tief verinnerlicht, was ihr in fast allen Lebenslagen einen festen Anker und Halt bietet. Obwohl Trillian in Krisen durchaus schon mit sich und ihrem Glauben gehadert hat, findet sie darin letztendlich immer Trost und die Kraft weiter zu kämpfen. Es verhindert, dass sie ihren Weg aus den Augen lässt oder sich in Krisen verliert.

Gelassenheit ist ein weiteres Merkmal der jungen Frau. Sie lässt sich kaum provozieren und neigt nicht zur Ungeduld. Selbst wenn sie lange warten muss oder das Gefühl hat nicht voran zu kommen, kann sie sich besinnen und verhindern, dass darüber Ärger und Frustration in ihr aufkommen.

Besondere Talente: Bearbeiten

Trillian hat ein besonderes Talent für den Schwertkampf und für das Heilen. Letzteres hat sie jedoch nie so ausgebaut, wie sie es gekonnt hätte, stattdessen hat sie all ihre Kräfte darauf konzentriert ihr Talent für den Schwertkampf auszubauen.

Schwächen: Bearbeiten

Trillian ist ein äußerst misstrauischer Mensch geworden, nachdem ihr Schüler und bester Freund sie verraten und sich der Dunklen Seite zugewandt hat. Sie vertraut niemandem vorbehaltlos und beobachtet Freunde wie Fremde immer mit einer gewissen Distanz, um im Zweifelsfall rechtzeitig zu merken, wenn sich ein Verrat anbahnen sollte.

Nicht verwunderlich ist in diesem Zusammenhang ihr Problem enge Bindungen einzugehen. Das hat nicht nur mit ihrem Misstrauen und auch nicht unbedingt etwas damit zu tun, dass sie sich als Jedi ohnehin nicht eng binden darf. Vielmehr ist es eine Konsequenz daraus, dass sie mit 18 ihren zweiten Meister verlor und nach seinem Tod erkannte, dass sie sich zu sehr auf ihn verlassen hatte. Es war schwer für sie, sich wieder aufzurappeln und weiterzumachen und sie schwor sich, sich nie wieder so abhängig von jemandem zu machen. Daher vertraut sie sich kaum jemandem an.

Trillian leidet seit Jahren an starken Albträumen. Sie kann nachts nicht durchschlafen und wacht mehrmals auf, bis sie schließlich in den frühen Morgenstunden die Versuche weiterzuschlafen aufgibt und ihren Tag beginnt.

Um trotzdem ihrem Körper die nötige Erholung zu gewähren und ihn so leistungsfähig zu halten, meditiert Trillian morgens zwei bis drei Stunden und schiebt einige Kurzschlafphasen in ihren Tagesablauf ein. Als Konsequenz daraus ergibt sich, dass Trillian bei Meditationsmangel unter einer Art Entzugserscheinungen leidet. Sie bekommt Kopfschmerzen, kann sich nicht konzentrieren und wird gereizt. So, wie es aufgrund ihres Schlafmangels natürlich wäre.

Trillian hat einen schlechten Orientierungssinn. Sie verirrt sich oft und findet sich nur mit Karte und Kompass zurecht, da es ihr schwer fällt sich Wege zu merken. Allerdings hat sie gelernt diese Schwäche gelassen zu nehmen. Es macht ihr nichts aus zu spät zu kommen (wobei sie sich bei Verabredungen meist ohnehin nur grob festlegt), im Gegenzug ist sie auch nicht sauer, wenn andere sich verspäten, sondern sieht das eher gelassen. Nur bei Missionen oder in Situationen, in denen es einfach dringlich ist von A nach B zu kommen, ärgert sie ihre Schwäche.

Laster: Bearbeiten

Trillian ist, obwohl sie um Bescheidenheit bemüht ist, in gewisser Weise recht selbstdarstellerisch. Sie ist bemüht ein mystisches Bild von den Jedi mit ihrem Verhalten aufrecht zu erhalten. Deswegen bemüht sie sich um eine besonders gelassene Ausstrahlung und gibt sich selten eine Blöße vor Fremden, die wissen, wer und was sie ist.

Ängste: Bearbeiten

Trillian hat zwei große Ängste, mit denen sie mehr oder weniger gelernt hat umzugehen. Da ist einmal ihre Angst zu versagen und ihre Meister oder andere Jedi zu enttäuschen.

Zum anderen ist da die Angst von geliebten Menschen verraten zu werden, aus der sich ihr Misstrauen speist.

Beide sind mit Hauptgründe für ihre Albträume.


Biographie Bearbeiten

Trillian wurde auf Coruscant als Tochter eines Geschäftsmannes geboren. Mit drei Monaten brachte man sie in den Jedi-Tempel, wo sie großgezogen und ausgebildet wurde, ohne etwas von ihrer nahen Familie zu wissen.

Schon früh fiel ihr heiteres und quirliges Gemüt auf, mit dem sie, kombiniert mit ihrer Tollpatschigkeit und ihrer Vorliebe für Fettnäpfchen, schnell zum Klassen-Clown ihrer Altersgruppe avancierte. Mit drei Jahren freundete das kontaktfreudige kleine Mädchen sich mit einer gleichaltrigen Mon Calamari namens Mita an, einem ruhigen, aber freundlichen Mädchen, das sich scheute im Mittelpunkt zu stehen, dafür aber eine zuverlässige, und gute Schülerin und vielversprechende Jedi-Anwärterin war.

Die beiden so unterschiedlichen Mädchen waren unzertrennlich. Währen Mita Trillian im Unterricht half, in dem sie häufig einschlief oder Blödsinn machte, nachdem sie zu spät gekommen war, unterhielt Trillian ihre Freundin ihrerseits mit ihren Späßen und half der schüchternen Mon Calamari mit den anderen Jünglingen Kontakt aufzunehmen.

Zwischen den beiden entwickelte sich eine tiefe und innige Freundschaft, die anhielt, bis Mita mit 15 Jahren bei einer Mission auf einem von Seperatisten und Republik umkämpften Planeten ums Leben kam.

Die einzigen Übungen, die Trillians wirkliches Interesse entfachten, waren die, im bewaffneten und unbewaffneten Kampf. Auch wenn sie häufig über ihre eigenen Bein stolperte, war ein gewisses Talent dafür nicht von der Hand zu weisen und in diesem Fach konnte das ungestüme Mädchen sich vollend austoben. Im Gegensatz zur Meditation. Obgleich sie sich hier nicht bewegen musste – was ein klarer Vorteil für Trillian war – war dies mit Abstand ihr schwächstes Fach. Trillian war zu unruhig, um sich in die Macht zu vertiefen und wenn sie nicht herumzappelte, dann schlief sie ein.

Mit zwölf Jahren begann Trillian an den Auswahlkämpfen teilzunehmen – Mita war bereits ein Jahr zuvor von einem Jedi als Padawan angenommen worden, nachdem sie seit ihrem neunten Lebensjahr dazu frei gestellt worden war – und kurz vor ihrem dreizehnten Geburtstag wählte sie der Jedi-Meister Tayend Vent als Padawan aus.

Tayend Vent war ein sehr unkonventioneller Jedi, der das Leben nicht zu ernst sah und gerne Späße machte. Zwischen den beiden entwickelte sich rasch ein inniges Band und Trillian bewunderte ihren Meister sehr. So nahm sie seine Lehren auch bereitwillig an, auch wenn sie manchmal im Gegensatz zu den strengen Regeln des Ordens standen. So übernahm sie seine Leidenschaft für Glücksspiele. Vor allen Dingen Pazaak erwies sich für die junge Schülerin als ergiebiger Zeitvertreib. Gleich bei ihrer ersten Mission auf Nar Shaddaa wurde Trillian schwer gezeichnet – sie behielt zwei Narben im Nacken von der Begegnung mit einer Laserpeitsche davon.


Zu Trillians 13. Geburtstag, schenkte Meister Vent ihr ein Stirnband, mit silbernem Beschlag, das ihre Haare aus dem Gesicht halten sollte, und ergänzte mit süffisantem Lächeln: “Damit du endlich einmal siehst, wo du hinläufst, du elender Tollpatsch.“ Auf ähnliche Weise, kommentierte er das Ungeschick seiner Schülerin häufig. So tadelte Tayend sie auch einmal, als sie ungestüm aufgesprungen, und sogleich vornüber gestürzt war: “Wenn du auch nur eine Sekunde darauf verwenden würdest zu sehen, wohin du läufst, würdest du dir die halbe Minute und einige blaue Flecken sparen, die dich das Fallen, Stolpern und wieder aufrichten kosten, du elender Tollpatsch“ Lange Zeit war dieses Stirnband einer von Trillians kosbarsten Besitztümern, ohne das sie bis zu ihrem 18. Lebensjahr nie anzutreffen war.

Nachdem die Padawan nur noch selten im Tempel verweilte und häufig ihre Freunde verpasste, erfreuten sich Entdeckungstouren durch den Tempel, bei ihr besonderer Beliebtheit. Ohne jemanden an ihrer Seite uferten diese häufig zu kleinen Abenteuern aus, da die junge Schülerin keinerlei Orientierungssinn hatte und sich regelmäßig verirrte, sobald sie in Gegenden kam, die sie nicht so oft betrat. Die einzigen Wege, die sie sich merken konnte, waren der von ihrem Quartier zum Speiseraum und von dort zur Krankenstation und zu den Trainingsräumen für die Übungskämpfe. In dieser Reihenfolge, der direkte Weg von ihrem Quartier zur Krankenstation oder zu den Kampfräumen überforderte Trillian regelmäßig. Ihre Desorientierung führte häufig dazu, dass sie hoffnungslos verspätet zu Verabredungen kam, und häufig unnötige Umwege nahm. Ihre Probleme sich Wege zu merken, die sie nicht mehrmals täglich nahm, führte einmal so weit, dass sie sich in der Bibliothek des Tempels verirrte und geschlagene zwei Stunden umherirrte – zu stolz, um nach dem Weg zu fragen. Als sie schließlich hinaus fand, ließ sie ihren Stolz allerdings zurück. Dadurch verpasste sie einen Termin beim Hohen Rat. Tayends Wut verwandelte sich in absolute Fassungslosigkeit, als seine Padawan ihm berichtete, was sie getrieben hatte. Geschlagene 10 Minuten hatte er ohne Unterlass gelacht und die nächsten 3 Tage immer wieder unvermittelt losgeprustet, wenn er sie nur angesehen hatte.

Drei Jahre lang, erfüllte das Duo gemeinsam Missionen – besonders häufig auf dem Planeten Nar Shaddaa, auf den sie schon ihre erste Mission geführt hatte – und Tayend lehrte sie alles, was er wusste, während sie viele seiner Tugenden – ob jedihaft, oder nicht – übernahm. So trainierte er vor allen Dingen ihre Fähigkeiten im Nahkampf mit und ohne Waffen, sodass irgendwann ihr Ungeschick in Kämpfen aussetzte – allerdings zur Verzweiflung und Erheiterung des Jedi-Meisters nur in diesen und nicht im Alltag – und schulte auch Trillians Fertigkeiten in Pazaak und anderen Glücksspielvarianten. Hinzu kam, dass er ihr den Vorteil des „gepflegten Chaos“ näherbrachte, wie er und später auch Trillian es nannten. Die Vorteile waren offensichtlich. Zum einen hatte man - wenn man ohnehin wenig besaß - so immer alles schnell im Blick und musste sich nicht groß damit aufhalten Schubladen zu öffnen, zum anderen konnte man in so einem Chaos besser Dinge verstecken. Außerdem ließ sich dadurch wesentlich leichter feststellen, ob jemand an ihren Sachen gewesen war, denn niemand vermutete hinter den kreuz und quer geworfenen Gegenständen einen Plan und warf sie einfach achtlos erneut grob an den Platz, von dem er sie genommen hatte.

Eines Tages setzte der Hohe Rat Meister Vent und seine Padawan auf einen Attentäter an, der einen Mordanschlag auf einen wichtigen Senator verübt hatte. Sie verfolgten ihn bin nach Tatooine, wo Meister Vent starb. Die folgenden Wochen verbrachte Trillian inkognito auf dem Wüstenplaneten, da in der Zwischenzeit das Imperium ausgerufen und die Order 66 ausgeführt worden war.

Eines Mittags jedoch stieß sie mit dem Falleen und Jedi-Meister Nexaris zusammen, der die Padawan gemeinsam mit Meister Windu von Tatooine in die Jedi-Enklave auf Dantooine brachte, die den überlebenden Jedi Zuflucht bot. Trillian traf dort unter anderem die Jedi-Ritterin Reva, mit der sie sich rasch anfreundete. Außerdem wurde sie einem neuen Meister zugeteilt. Dem Ratsmitglied Ben Ryan, mit dem sie auch unverzüglich auf eine Mission nach Felucia aufbrechen musste. Begleitet wurden die beiden von der Rebelln-Agentin Xandra. Im Verlauf der Mission knüpfte Trillian mit ihr rasch Freundschaft, und auch mit ihrem neuen Meister schloss sie erste Bande, indem sie sich ihm anvertraute und ihm ihren Schmerz mitteilte. Jedoch gab es nicht nur erfreuliches auf Felucia. Trillian traf auf die inzwischen gefallene Reva und den Sith Sajuuk, der sie begleitete und musste gemeinsam mit Ben einen Kampf mit den beiden austragen, der unentschieden endete. Anschließend wurde die Gruppe mit auf dem Planeten ansässigen Piraten konfrontiert, denen sie ein Schiff stehlen mussten, um den Planeten zu verlassen. Bei dieser Akton wurde der Jedi-Meister am Arm verletzt, sodass sie mit dem Schiff auf einen Trillian nur all zu bekannten Planeten flohen. Nar Shaddaa. Dort brachte Trillian ihren Meister zunächst zu einem ihrer Bekannten, der dort Arzt war und ihr noch eine Gefälligkeit schuldete. Es war ein Bith namens Svivane, dem Trillians Meister zwei Jahre zuvor gleich mehrfach den Hals gerettet hatte. Meister Ryan wurde in einen Bacta-Tank verfrachtet, in dem er seine Wunden heilen konnte. Jedoch verriet der Arzt die beiden Jedi, sodass die Ruhezeit nur von kurzer Dauer war, und sie bald wieder aufbrachen. Jedoch war Ben weit genug genesen, um den Flug nach Dantooine zu überstehen.

Die folgenden zwei Jahre ging Trillian mit ihrem Meister auf Missionen und festigte das Band zu ihm so weit, dass ihre Beziehung eben so innig wurde, wie die zu ihrem ersten Meister. Die beiden verstanden sich gut, wenn sie sich vom Wesen her auch nicht so ähnlich waren, wie Meister Vent und Trillian. Allerdings ergänzten sie sich und wurden ein gutes Team. Trillian selbst jedoch plagten immer wieder Alpträume, in denen sie ihren ersten Meister sterben sah, was sie zu dieser Zeit sehr belastete. In der folgenden Zeit machte sie sich unter den Rebellen außerdem einen Namen als gute und ernstzunehmende Pazaak-Spielerin.

Bei einer Mission auf Malastare, bei der die beiden Jedi gegen ansässige Banditen vorgingen, trafen Ben und Trillian auf einen alten Freund des Jedi-Meisters. Mataan Klanar. Gemeinsam erledigten sie ihre Mission und kehrten zurück nach Dantooine, wo die beiden Männer zunächst in Erinnerungen schwelgten. Als Mataan dann wieder aufbrach, nahmen die beiden Jedi ihr Training wieder auf und Meister Ryan beschloss, dass es das Beste sei, Trillian in sein Quartier zu verfrachten, um ihr Training intensiver zu gestalten. Schließlich brachen die beiden Jedi gemeinsam mit Meister Yoda nach Kashyyyk auf, wo sie von Imperialen angegriffen wurden. Dort traf Trillian auf einen Jedi-Ritter, namens Velkan Horn, den sie bis dahin nur flüchtig kannte. Dieser griff die Imperialen an und tötete sie, woraufhin die beiden Jedi-Meister ihn zurück nach Dantooine schickten. Nach einem großen Konflikt, an dem auch ein Sith teilnahm – derselbe, der einst auf Nar Shaddaa Ben zu vergiften gesuchte – folgte dieser dann auch der Anordnung der Jedi und verließ mit ihnen den Planeten.

Einige Zeit verging und es blieb ruhig, dann überschlugen sich die traurigen Ereignisse. Als Trillian ihre Zeit gerade mit einer Runde Pazaak gegen ihren Freund, den Mechaniker und Bothan Traest, totschlug, erfuhr sie vom Tod Velkan Horns. Dieser traf sie – für die Padawan überraschend – hart. Sie begab sich umgehend zjm Quartier ihres Meisters und traf dort ihre einstige Freundin, die Verräterin Reva an, die sich die Schuld für Velkan Horns Tod gab. Vollkommen durcheinander und aufgewühlt, hörte Trillian sich ihre Entschuldigungen an, konnte ihr jedoch nicht verzeihen.

Wenige Stunden später hatte ihr Meister das dringende Gefühl nach Felucia aufbrechen zu müssen, sodass die beiden Jedi hastig alles für ihre Reise vorbereiteten und auf den Planeten aufbrachen, auf dem sie auch ihre erste Mission zwei Jahre zuvor verbracht hatten. Dort wurden die beiden Jedi von einem Sith überrascht, der sich später als Darth Scaathar entpuppte. Er tötete Ben Ryan in einem Kampf und hätte auch Trillian ermordet, währen nicht meister Nexaris und Reva zu Hilfe gekommen. Der Sith flüchtete, Meister Nexaris begab sich ins Exil und Reva brachte Trillian zurück zur Jedi-Enklave, wo sich ein Jedi-Meister namens Jaden Tracynia um die beiden völlig am Boden zerstörten Jedi kümmerte. Am selben Tag lernte Trillian Bens kleinen Bruder Andrej Ryan kennen, der Jüngling war und sich bisher immer vor seinem großen Bruder versteckt gehalten hatte. Sie berichtete ihm vom Tod Bens und tröstete ihn ein wenig. In dieser Zeit verschwand auch Reva und verließ der Orden erneut.

In den folgenden Wochen verharrte Trillian depressiv und vollkommen erschüttert in Bens und ihrem Quartier und versuchte mit ihrem Schmerz und ihren Schuldgefühlen klar zu kommen, denn auch für den Tod ihres zweiten Meisters gab sie sich die Schuld. Schließlich kam sie zu dem Schluss, dass sie ihren Schmerz nicht verarbeiten konnte und tief in sich verbannen musste, da sie nun, da Ben, Meister Nexaris, Reva und Velkan nicht mehr da waren, vollkommen alleine dastand und keine wirklichen Freunde mehr hatte. So begann sie, Mentale Mauern um sich zu errichten, in denen sie ihr Leid verbarg. Vor der Welt und vor sich selbst.

Schließlich nahm sie auch wieder Kontakt zu Andrej auf, da sie beschlossen hatte, sich um ihn – stellvertretend für ihren toten Meister – zu kümmern.

Trillian wurde nach Yavin 4 ausgesandt, da die Meister dort eine Erschütterung in der macht gespürt hatten, und kein anderer Jedi frei stand. Andrej schlich sich auf Trillians Schiff und so flogen beide gemeinsam auf den Waldplaneten, wo sie den Sith antrafen, der Trillians Meister auf Felucia getötet hatte. Im folgenden Kampf wurde Andrej bewusstlos geschlagen und Trillian nach Korroiban verschleppt, wo sie als Opfer für die Wiederauferweckungszeremonie Marka Ragnos dienen sollte.

Andrej jedoch flog zurück nach Dantooine und meldete den Jedi-Meistern, das Vorgefallene, woraufhin ein Rettungstrupp ausgesandt wurde, Trillian zu retten und die Sith aufzuhalten. Im folgenden Kampf lernte Trillian Evan Delk, dessen Meister Shastern und dessen ehemaligen Meister Cain Elvrich, wenn auch nur sehr flüchtig, kennen.

Die Jedi zogen sich nach Dantooine zurück.

Dort verbrachte Trillian die nächsten sechs Jahre. Sie wurde einem dritten Meister zugeteilt. Er hieß Barel Duúr und war ein verbitterter, alter Twi`Lek, mit weißer Haut und roten Augen, der von der Last der Jahre gebeugt griesgrämig sein Dasien fristete. Einst war er ein guter Schwertkämpfer gewesen, doch die Klonkriege und der Untergang der Jedi hatten ihn zerbrochen und er weigerte sich seitdem zu kämpfen. Besonders gesellig war er schon davor nie gewesen. Ernst und schweigsam, streng und diszipliniert, keine Abweichung von den Regeln des Ordens duldend und ohne Verständnis für die Probleme und das Leid anderer. Er war immer kühl und distanziert, Trillian erhielt nie mehr als ein paar Jedi-Floskeln von ihm.

Allerdings hatte Ben Trillian gelehrt auch mit unangenehmen Personen zusammen zu arbeiten, und so fügte sich Trillian ohne Klagen in ihre Rolle als Padawan und half dem alten Meister so gut sie konnte. Sie lernte für sich alleine, trainierte mit anderen Jedi, las viel über den alten Orden und seine Geschichte und meditierte oft. Man gestattete ihr in Bens Quartier wohnen zu bleiben, da es in der Enklave ohnehin nicht an Platz mangelte.

Trillian gab sich keinerlei Mühe sich mit ihrem neuen Meister auf irgendeine Weise zu verstehen und verbrachte nur die nötigste Zeit mit ihm. Auf Missionen gingen sie selten, da ihr Meister für die meisten zu alt und gebrechlich war. Zwei Jahre lang lernte Trillian so vor sich hin. Zuletzt schickte man sie auch alleine auf Missionen, die ihr Meister über Com-Verbindung mitverfolgte. Schließlich, kurz vor ihrem zwanzigsten Geburtstag, verstarb Barel Duúr. Weniger spektakulär, als Ben Ryan oder Tayend Vent. Nicht ein Feind metzelte ihn nieder, die Schwerkraft wurde ihm zum Verhängnis. Der alte Jedi-Meister stürzte auf einer Treppe in der Enklave und brach sich das Genick. Trillian hatte noch versucht, ihn zu halten, allerdings vergebens.

Eine Zeit lang trauerte Trillian um ihren verstorbenen Lehrer, allerdings nicht länger, als um jeden anderen Jedi auch. Mit einer Art Schwarzen Humors betrachtete sie das Muster, dass Motiv, dass sich durch ihr Leben zog. Die Eigenart all ihrer Meister zu sterben, ohne dass Trillian etwas dagegen hätte unternehmen können, obgleich sie in der Nähe war.

Eine Zeit lang überlegte der Rat, wie mit der Padawan zu verfahren sei. Lohnte es sich, ihr einen vierten Meister zuzuteilen? Nach einigen Wochen kamen sie zu dem Schluss, dass es dies nicht tat und so wurde Trillian an ihrem zwanzigsten Geburtstag zur Jedi-Ritterin. Am Abend dieses Tages stand sie auf dem Balkon der Enklave und überdachte ihr Leben. Sie erinnerte sich an ihre Träume als Jüngling und an alle Personen, die sie auf ihrem bisherigen Weg begleitet hatten. Als sie zu dem Schluss kam, dass sie fast jeden davon auf die ein oder andere Weise verloren hatte – die meisten durch deren Tod – und sich erinnerte, dass sie bei einer nicht geringen Anzahl von ihnen diesen Verlust mit zu verschulden hatte – Ben und Tayend, die starben um sie zu beschützen, Reva, die sie nicht hatte trösten können, da sie zu sehr mit ihrem eigenen Schmerz beschäftigt gewesen war, zahlreiche Freunde, mit denen sie ausgebildet worden war und die in den Klonkriegen oder ind er Order 66 gefallen waren, … - verschloss sie sich endgültig vor der Welt und schottete ihren Schmerz ab unter dem festen Vorsatz alleine mit diesem zu leben und niemanden mehr an sich heran zu lassen.

Ein Jahr lang ging sie als Ritter auf Missionen, half den Rebellen gegen das Imperium. Entweder im Kampf, oder auf der Suche nach neuen Verbündeten.

Mit Einundzwanzig schließlich trat sie vor den Rat und bat darum Andrej Ryans Meisterin werden zu dürfen. Der Junge stand kurz vor seinem Dreizehnten Geburtstag und Trillian gedachte des Versprechens, dass sie ihrem verstorbenen Meister gegeben hatte, als sie dem Jungen das erste Mal begegnet war. Sie hatte Ben Ryan geschworen seinen kleinen Bruder zu beschützen. In den vergangenen drei Jahren hatte sie dies weniger intensiv getan. Sie war regelmäßig mit ihm in Kontakt getreten und hatte ihm geholfen, wenn er Probleme hatte. Manchmal hatte sie sich mit ihm über Ben unterhalten, allerdings eher selten, da es sie schmerzte dies zu tun, doch nun wollte sie sich dieser Aufgabe in größerem Maße widmen. Der Rat gestattete es ihr. Und so begann Trillian Andrej auszubilden. Aufgrund seiner verblüffenden Ähnlichkeit mit seinem älteren Bruder freundete Trillian sich rasch sehr eng mit ihm an, obwohl sie eigentlich eine gewisse Distanz hatte wahren wollen. Trotzdem, in ihrem Schmerz ließ sie sich auch von ihrem Padawan nicht helfen. Stattdessen tat sie alles in ihrer Macht stehende um ihn trotz der schweren Zeiten gut auszubilden.

Andrej zog in das Quartier, in dem zuvor Trillian mit Ben und später nur Trillian gewohnt hatten. Die Ritterin hatte so gut wie nichts an dem Raum verändert. Die beiden gingen in den folgenden drei Jahren auf Missionen und wurden ein eingespieltes Team und Andrej Trillians engster Vertrauter.

In diesen, auf all die rasch aufeinandertreffenden Tragödien, in Trillians Leben, sechs Jahren, wurde die Jedi endgültig erwachsen. Sie perfektionierte die mentalen Mauern, die sie um den Schmerz errichtete, den sie für sich behielt und mit niemandem teilte und lernte, mit all ihren Verlusten zu leben und sogar an die geliebten Personen zu denken und sich an sie zu erinnern, ohne zusammenzubrechen. Allerdings plagten sie seither noch schlimmere Alpträume, als zuvor, in denen die Toten zu ihr kamen und ihr die Schuld an dem Geschehenen gaben.

Als Trillian 24 Jahre alt war griffen die Imperialen Dantooine an. Die Jedi-Ritterin und ihr Padawan flüchteten zunächst nach Tatooine, wo sie von fünf seltsamen Wesen in Rüstungen angegriffen wurden, die Lichtschwerter bei sich trugen und mit ihnen umzugehen verstanden. Genauso wie mit der Macht. Gegen die Übermacht Chancenlos rettete sie die Jedi Serra Keto, die nach der Order 66 nicht mit den anderen Jedi nach Dantooine, sondern ihren eigenen Weg gegangen war. Gemeinsam schafften die drei Jedi es, ihre Gegner in die Flucht zu schlagen. Serra Keto verschwand so schnell, wie sie erschienen war und Trillian beschloss, dass es das Beste sei Tatooine zu verlassen.

So flohen die sie und ihr Schüler Andrej - der ihr offenbahrte, dass er die Pfade der Jedi verlassen und den Weg eines Grauen Jedis eingeschlagen hatte - von dem Wüstenplaneten, nach Ossus. Dort fand Trillian in einem der verlassenen Quartiere eine Maske, die sie einer plötzlichen Eingebung folgend an sich nahm. Dann begab sie sich zu ihrem Padawan in die ehemalige Bibliothek, wo sie von seinem Plan, ihren ehemaligen Meister und seinen großen Bruder - den Jedi-Meister Ben Ryan - wieder zum Leben zu erwecken. Obgleich dies gegen die Traditionen der Jedi sprach, willigte Trillian ein, ihrem Schüler beim Suchen nach einem Holocron, dass ihnen dies ermöglichen sollte, zu suchen, in der Annahme, dass es diese Technik in Wirklichkeit nicht gab und das ganze Unterfangen ohnehin sinnlos sei.

Allerdings zeigte sich bald, dass Trillian sich zumindest in einem Punkt geirrt hatte. Denn Andrej fand das gesuchte Holocron und begann darin zu lesen. So war die junge Jedi zu einer Entscheidung gezwungen, die sie nicht hatte treffen wollen. Sie eröffnete ihrem ehemaligen Padawan, dass sie ihm nicht helfen würde ihren toten Jedi-Meister zum Leben zu erwecken. Dies löste einen Eklat zwischen den beiden aus und im folgenden Streit zerbrach für Trillian etwas in ihrer Bindung zu Andrej, das sich auch nicht dadurch reparieren ließ, dass dieser sich einige Zeit später entschuldigte und Trillian ihm verzieh.

Die beiden Jedi blieben noch eine kurze Zeit auf Ossus, da Andrej das gefundene Holocron noch länger untersuchen wollte. Währenddessen meditierte Trillian über die Ereignisse der letzten Tage und den Pfad, dem sie in Zukunft folgen wollte.

m Anschluss machten sich Andrej und Trillian mit ihrem Schiff auf um einen Ort zu suchen, an dem sie untertauchen konnten. Die Wahl fiel auf Selonia, allerdings wurden die beiden Jedi dort von Imperialen Schiffen im Orbit in Empfang genommen und mussten auf der Planetenoberfläche notlanden. Dort jedoch trafen die beiden auf die ehemalige Jedi Reva, eine alte Freundin Trillians, die sie seit dem Tod Ben Ryans nicht mehr gesehen hatte. Reva wurde von einem Imperialen verwundet, der im Anschluss in den Wald flüchtete. Trillian verarztete die blinde Jedi und zu dritt flüchteten sie zum Strand der Insel. Andrej, der auf halbem Wege beschloss sich den Imperialen, die sie inzwischen verfolgten, zu stellen, um den anderen beiden Zeit zu verschaffen, blieb zurück, schaffte es allerdings später mit einem gestohlenen imperialen Frachter Reva und Trillian aufzusammeln und sie nach Manaan zu bringen.

Bei der Flucht jedoch wurde das Schiff beschädigt und die drei Jedi bemerkten nicht, wie sich ein fremdes Schiff an ihre Fersen heftete.

Auf Manaan kam es erneut zu Spannungen zwischen Trillian und ihrem ehemaligen Schüler, die damit endeten, dass die beiden getrennt voneinander ihre Erledigungen machten. Während Andrej ein Quartier für sie Drei suchte, gingen Reva und Trillian einkaufen. Dabei trafen sie auf die Rebellin Nadan Quirl und den Jedi-Meister Nexaris. Allerdings hielt die Freude über das Wiedersehen nicht lange an, denn die Jedi spürten die Anwesenheit einer fremden Präsenz, hinter der sie die selben Angreifer vermuteten, die Trillian und Andrej bereits auf Tatooine begegnet waren.

Die Gruppe löste sich auf - bis auf Trillian begaben sich alle auf die Suche nach der unbekannten Aura. Die junge Jedi hingegen suchte den Weg zu ihrem ehemaligen Schüler, um ihn zu warnen.

Nach über zwei Stunden fand sie ihn auch schließlich. Die beiden machten sich auf den Weg zu ihren Freunden. Dabei wurde Trillian von ein paar Piraten angepöbelt und Andrej löste einen Kampf aus, bei dem einer der Männer starb und der Rest bewusstlos geschlagen wurde. Dies verschärfte den Streit zwischen ihm und seiner ehemaligen Meisterin, da Trillian nicht mit seinem Handeln einverstanden war. Bevor alle Uneinigkeiten zwischen den beiden geklärt waren, trafen sie die ehemalige Sith Kela wieder, die Trillian noch von Korriban kannte. Diese erzählte ihnen, dass ihre Freunde wegen öffentlichen Kämpfen inhaftiert wurden und zu dritt machten sie sich an ihre Rettung. Über den Streit machte Trillian sich keine weiteren Gedanken. Sie kam zu dem Schluss, dass sie Andrej vertrauen konnte.

Die drei Machtnutzer befreiten ihre Freunde aus dem Gefängnis, sorgten allerdings dabei für einigen Wirbel, sodass sie praktisch von Manaan verwiesen wurden, wobei ohnehin keiner von ihnen geplant hatte länger auf dem Planeten zu bleiben.

Mit dem Schiff der Rebellin Nadan Quirl verließen sie Manaan und reisten nach Azure. Meister Nexaris, Reva, Nadan, Kela, Andrej und Trillian verbrachten zwei Tage im Hyperraum. In dieser Zeit kam es – hauptsächlich dank Andrej – zu zahlreichen Konflikten mit Nadan, allerdings fand Trillian auch Zeit sich mit Reva und Kela in Ruhe zu unterhalten.

Auf Azure schließlich stockte die Gruppe ihre Vorräte auf und Nadan erhielt den Auftrag in die Schatzkammer des Imperators einzudringen. Da diese Mission äußerst gefährlich zu werden schien, bot Trillian Andrejs und ihre Hilfe an. Zuvor allerdings begab sich die Gruppe – unter anderem auf Revas Wunsch hin, die dort ihre Familie vermutete – nach Nar Shaddaa.

Dort traf die blinde Jedi ihre Familie wieder und Trillian traf mit dem machtsensitiven Straßenmädchen Freia zusammen, das sie in einem harten Finalkampf während eines Nahkampfturniers besiegte und die sich schließlich ihrer Gruppe anschloss.

Von Nar Shaddaa aus flogen Trillian, Andrej, Meister Nexaris, Freia, Reva, Raiden, Kela, Phoenix, Nadan und einige andere Rebellen nach Wayland. Dort kämpften sie sich durch, bis zur Schatzkammer des Imperators, wo sie auf einen Wächter trafen, der sie in eine Halle voller Jedi-Klone in Zylindern sperrte und dort Giftgas einströmen ließ. Sie fanden den Körper Ben Ryans und nahmen ihn mit, sodass sie an einem vor dem Gift sicheren Ort das Wiederbelebungsritual für den Jedi-Meister starten konnten, während die restlichen Jedi-Klone dem Gift zum Opfer fielen (bis auf einen, der darum gebeten hatte gegen Teilnahme am Ritual mit in Sicherheit gebracht zu werden).

Anschließend kletterte der Trupp nach einer Auseinandersetzung zwischen Andrej und Meister Nexaris, die der Falleen provoziert hatte, eine Schlucht nach oben, um dort auf einen Ausgang zu treffen.

Stattdessen führte sie dieser Weg zu den Scavengern, die das Straßenmädchen Freia gefangen genommen hatten. Es kam zu einem Kampf, bei dem Meister Nexaris und Phoenix starben. Freia konnte befreit werden und die Gruppe floh. Andrej, der der Dunklen Seite erlegen war, verließ die Gruppe. Die Erkenntnis, dass ihr Schüler und bester Freund sie verraten hatte, erschütterte Trillian sehr. Doch zurück auf Azure wartete gleich der nächste Schlag auf Trillian - sie erfuhr, dass er Jedi-Orden sich aufgelöst hatte. Nachdem Meister Nexaris und Phoenix verbrannt worden waren, zerstreute sich die Gruppe.

Kela und Trillian reisten nach Geonosis, wobei Trillian nun neben dem Verrat Andrejs auch das wortlose Verschwinden ihres ehemaligen, wiederbelebten Meisters Ben Ryan verarbeiten musste, das sie schwer traf. Die beiden blieben einige Wochen auf Geonosis, reisten dann jedoch weiter, bis sie auf eine Gruppe von Piraten trafen, denen sie gegen Geld ihre Dienste anboten, um genug Geld für einen eigenen Frachter zu sammeln, da ihr eigentliches Ziel Illum war, um Trillian dort ein neues Lichtschwert zu bauen.

Es dauerte 6 Monate, bis sie soweit waren. In dieser Zeit hatte Trillian ihre Fertigkeiten mit dem Schwert ihrer Freundin Reva aufrecht erhalten, das diese ihr zum Abschied auf Azure vermacht hatte. Zudem hatte sie weiter an ihren Plänen für ihr neues Lichtschwert gearbeitet, die letzten Teile aufgetrieben und gelernt, mit einer Anzahl kleiner Messer an ihrem Körper auch ohne die auffällige Jedi-Waffe für ihren Schutz zu sorgen.

Beziehungen Bearbeiten

Nadan Quirl

Den ersten flüchtigen Kontakt hatte Trillian mit Nadan als sie mit sechzehn Jahren das erste Mal in die Jedi-Enklave auf Dantooine kam. Die beiden übernachteten beide im Quartier der Padawane. Jedoch vergaß Trillian diese Begegnung recht schnell wieder. 8 Jahre später trafen sie erneut aufeinander und führten gemeinsam eine Mission für die Rebellen auf Wayland aus. Dabei lernte Trillian die cholerischen Wutausbrüche der Rebellin kennen und meiden. Über Nadans Person weiß sie noch immer wenig, doch sie hält sie für eine kompetente Verbündete, die man nicht provozieren sollte, auf die man sich jedoch durchaus verlassen kann.


Mace Windu

Trillian begegnete dem Jedi-Meister häufig im Ratssaal und traf ihn auch zweimal auf Missionen, einmal auf Tatooine, einmal auf Korriban. Sie respektiert den Jedi-Meister, so wie sie jedes Mitglied des Jedi-Rates respektiert, außerdem bewundert sie seine Kampffertigkeiten. Allerdings ließ sie es sich in ihrer Jugend nicht nehmen ein paar Späße über ihn zu machen, um die Furcht zu kaschieren, die er ihr und ihren Freunden immer eingejagt hatte.

Trillian kennt den Jedi-Meister kaum. Ihr Verhältnis zu ihm beruht auf seiner Ranghöheren Position im Orden und der Erinnerung daran, welchen Schrecken er ihr oftmals in ihrer Kindheit eingejagt hat.

Sie ist in seiner Gegenwart immer ein wenig angespannt, aber höflich und respektvoll. Trillian würde für Meister Windu ihr Leben riskieren, weil sie das für jeden Jedi tun würde. Und trotz Auflösung des Jedi-Ordens würde sie sich dem Meister weiterhin unterordnen.

Jaden Tracynia

Trillian ist dem Jedi-Meister zweimal in ihrem Leben begegnet. Einmal kurz direkt nach ihrer Ankunft auf Dantooine mit sechzehn Jahren, einmal direkt nach Bens Tod, mit achtzehn Jahren – er holte Reva und sie aus dem Hangar ab und kümmerte sich ein wenig um sie. Er war Trillian zwar sympathisch, allerdings hatten sie nie genug miteinander zu tun, um ihre flüchtige Bekanntschaft auszubauen. Vermutlich würde Trillian ihn nicht einmal erkennen, wenn sie ihn träfe, da sie bei keiner ihrer Begegnungen wirklich konzentriert und aufnahmefähig war.

Freia Crowne


Trillian lernte das Straßenmädchen auf Nar Shaddaa kennen. Sie kann Freia nicht richtig einschätzen, da diese sich ganz anders verhält, als die Kinder, mit denen die junge Jedi in ihrem Leben zu tun hatte. Sie vertraut Freia nicht wirklich, da diese in Trillians Gegenwart schon öfters die Kontrolle verloren hat und ohne Grund respektlos und verletzend war. Dass sie trotzdem eine angefangene Ausbildung im Umgang mit der Macht hat, macht Trillian ihr gegenüber misstrauisch. Andererseits zeigte Freia in der Zeit, die die beiden miteinander verbrachten immer dann, wenn sie es nicht erwartete, eine verletzliche und zutrauliche Seite. Trillian fühlt sich aller Verwirrung und allem Misstrauen zum Trotz für das Mädchen verantwortlich, wollte sie zwischendurch sogar im Schwertkampf trainieren. Freia schlug dieses Angebot jedoch aus und verschwand nach ein paar Wochen aus Trillians Leben, ohne sich zu verabschieden.

Evan Dellk

Trillian begegnete ihm einmal, während ihres (unfreiwilligen) Aufenthaltes auf Korriban. Da sie jedoch mit Kämpfen beschäftigt waren, konnten sie kaum nähere Bekanntschaft schließen. Er würde Trillian vielleicht entfernt bekannt vorkommen, aber richtig erinnern würde sie sich nicht an ihre Begegnung. Wobei sie ihm, da er ein Jedi ist, trotzdem freundlich gesinnt wäre.

Shastern

Trillian begegnete ihm einmal, während ihres (unfreiwilligen) Aufenthaltes auf Korriban. Da sie jedoch mit Kämpfen beschäftigt waren, konnten sie kaum nähere Bekanntschaft schließen. Als Trillian mit Kela nach Geonosis ging, suchten sie nach ihm und erfuhren von seinem Tod.

Cain Elvrich

Trillian begegnete ihm einmal, während ihres (unfreiwilligen) Aufenthaltes auf Korriban. Da sie jedoch mit Kämpfen beschäftigt waren, konnten sie kaum nähere Bekanntschaft schließen. Er würde Trillian vielleicht entfernt bekannt vorkommen, aber richtig erinnern würde sie sich nicht an ihre Begegnung.

Reva

Reva war eine enge Freundin Trillians, nach dem Verrat ihres ehemaligen Schülers Andrej sogar diejenige, die sie am meisten kannte. Die beiden kennen sich seit Trillian nach der Order 66 nach Dantooine kam und hatten im Laufe der Jahre eine Beziehung aufgebaut, die Hochs und Tiefs vollzogen hatte. Sie war Trillians persönliche Feindin, als sie der Dunklen Seite verfiel. Als sie sich der Hellen Seite der Macht erneut zuwandte, fiel es Trillian zunächst schwer ihr zu verzeihen. Kurz darauf starb jedoch Trillians Meister Ben Ryan und Reva kam, um Trillian zu retten. Daraufhin zog sie sich ins Exil zurück und Trillian hatte 6 Jahre Zeit, um sich über ihre Freundschaft zu Reva klar zu werden. Als Trillian 24 war trafen die beiden sich erneut und bewältigten gemeinsam eine Mission. Reva stand ihr bei, als Trillians Schüler Andrej Ryan sie verriet und gemeinsam trauerten sie um den Tod Meister Nexaris’. Kurz darauf schied Reva endgültig aus Trillians Leben, da sie mit ihrer Tochter dem Krieg den Rücken kehren und in Frieden leben wollte. Sie schenkte Trillian jedoch ihr Lichtschwert als Erinnerungsstück.

Nexaris

Meister Nexaris war einer der Jedi, die Trillian von Tatooine in die Enklave nach Dantooine brachten. Eine Zeit lang sah es so aus, als würde er ihr Meister werden, doch dann entschied sich der Rat für Ben Ryan. Als sie noch jung war, schätzte Trillian den Jedi-Meister zwar, konnte mit seinen Predigten über Geduld jedoch nichts anfangen. Als sie 18 war, kam er gemeinsam mit Reva nach Felucia, um sie zu retten, nachdem ihr Meister Ben Ryan dort ums Leben gekommen war. Daraufhin ging auch er ins Exil. In den folgenden 6 Jahren bis zu ihrem nächsten Treffen reifte Trillian heran, sodass sie bei den Jedi-Meister bei ihrer nächsten Begegnung als Freund zu schätzen gelernt hatte. Tragischerweise verstarb dieser bald nach ihrem erneuten Zusammentreffen.


Xandra Blake


Trillian freundete sich in ihrer Zeit als Padawan von Ben Ryan während einer Mission auf Felucia und Nar Shaddaa mit der Rebellin an und schätzte sie sehr, allerdings verloren die beiden sich danach aus den Augen und stehen nur in sehr unregelmäßigem Kontakt. Trotzdem zählt Trillian Xandra zu ihren Freunden und würde sich freuen die andere Frau einmal wieder zu sehen.

Kyra Talutha (alias Shadow)


Kyra war einst eine Freundin Trillians, während ihrer Ausbildung auf Coruscant. Als Jünglinge spielten die beiden oft miteinander, allerdings ließ der Kontakt nach, nachdem sie Padawane wurden. Nach der Order 66 kam Kyra nicht nach Dantooine und Trillian geht davon aus, dass sie ebenso wie all ihre anderen Freunde ums Leben gekommen ist.

Traest Kre’fei


Traest ist ein 1,48 Meter großer Bothan, mit glattem, braun-schwarzem Fell. Er ist ein Mechaniker der Rebellen, der derzeit auf Geonosis stationiert ist und seit Trillians 16. Lebensjahr ein enger Freund von Trillian. Er ist der einzige, mit dem sie offen über ihre Gefühle redet, wobei sie auch ihm nicht alles anvertraut. Dadurch, dass er jedoch nicht macht-sensitiv ist und ihr in keiner Weise gefährlich werden könnte, ist er der einzige, dem sie nicht misstraut.

Andrej Ryan

Nachdem ihr ehemaliger Schüler und bester Freund sich der Dunklen Sete zugewandt, sie dahingehend manipuliert hatte, dass sie ihm half seinen Bruder wieder zu beleben und sie dann verriet und versuchte zu töten, weil er eifersüchtig auf sie war, ist das einstmals so gute Verhältnis zerbrochen.

Tayend Vent

Tayend war Trillians erster Meister und sie hatte ein sehr gutes Verhältnis zu ihm. Er brachte ihr das Pazaak-Spielen bei. Sein Tod traf sie sehr.

Ben Ryan


Ben Ryan war Trillians zweiter Meister. Er baute sie nach dem Tod Tayends wieder auf und die beiden verband eine enge Bindung. Für sie war Ben Meister und Vater-Figur in einem. Sein Tod warf sie sehr aus der Bahn, es dauerte Jahre, bis sie sich wider fing. Noch mehr verunsicherte sie seine Wiederbelebung. Ihr Verhältnis war gespannt und zerriss für Trillian vollends, als er sich ohne Abschiedswort von ihr trennte und seinen eigenen Weg ging.

Barel Duúr


Trillian hatte kein gutes Verhältnis zu ihrem dritten Meister. Er war ein durch den Krieg verbittert gewordener Twi'Lekk Meister mit weißer Haut und roten Augen.

Trillianbildete sich größtenteils selbst aus. Sein Tod machte sie trotzdem ein wenig betroffen.

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